DFB bleibt bei Löw – Bundestrainer geht in das EM-Jahr 2021.

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“Gemeinsam blicken wir zielgerichtet und fokussiert auf die Europameisterschaft im nächsten Jahr”, teilte der DFB am Montag nach mehreren Konferenzen mit.

Das DFB-Präsidium habe “einstimmig beschlossen, den seit März 2019 eingeschlagenen Kurs der Erneuerung der Nationalmannschaft mit Bundestrainer Joachim Löw uneingeschränkt fortzusetzen”.

Joachim Löw darf weitermachen.

Der Rekord-Nationaltrainer genießt auch nach dem historischen 0:6-Debakel in Spanien das Vertrauen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und soll die Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft 2021 zum Erfolg führen.

Löw ist seit mehr als 14 Jahren DFB-Trainer und krönte sich nach mehreren starken Turnieren mit dem Weltmeistertitel 2014 in Brasilien.

Ab der Vorrunde der WM als Titelverteidiger in Russland 2018 wuchs die Kritik an ihm.

Löw hat einen Vertrag beim DFB bis 2022.

Damit ist er nicht nur bis zur Pan-Europameisterschaft im kommenden Sommer, sondern auch bis zur Weltmeisterschaft in Katar vertraglich an den weltgrößten Sportverband gebunden.

Nach dem Tripper in Sevilla geriet Löw unter Druck wie nie zuvor.

Experten und Medien forderten seinen sofortigen Rücktritt, und das Vertrauen seines Vorgesetzten Oliver Bierhoff konnte die darauf folgenden hitzigen Debatten über eine sofortige Trennung nicht aufhalten.

Einen radikalen Wandel vollzog Löw während der EM-Qualifikation für das Turnier, das im Sommer 2021 stattfinden soll. Unter anderem sortierte er das Weltmeister-Trio aus Mats Hummels, Jérôme Boateng und Thomas Müller aus.

Löw hat DFB-Vertrag bis 2022
DFB setzt auf die Zukunft
Höwedes, Schürrle, Götze, Özil und Co.

WM-Helden von 2014 landen auf dem Abstellgleis

“Der Bundestrainer wird alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, damit die Mannschaft eine spannende Europameisterschaft 2021 spielt”, kündigte der DFB an.

“Ebenfalls gebilligt wurde die Einschätzung des Nationaltrainers, dass nachfolgende Turniere – konkret die WM 2022 in Katar und die Europameisterschaft 2024, die im Heimatland ausgetragen wird – bereits zu diesem Zeitpunkt als Perspektiven und sportliche Ziele in weiteren sportlichen und personellen Überlegungen eine Rolle spielen müssen.

Das siebte große Turnier als Cheftrainer bedeutet nun einen weiteren alleinigen Rekord für den Nationaltrainer.

Der Trainer, der 189 Länderspiele begleitet hat und länger im Amt ist als alle anderen derzeitigen Nationaltrainer weltweit, könnte im kommenden Sommer sogar die 200er-Marke knacken.

(msc/)

Das 0:6 hat starke Nachwirkungen.

Schließlich bleibt nur noch eine internationale Phase bis zum Beginn der Vorbereitungen auf das Endspiel mit drei Heimspielen gegen Frankreich, Portugal und Ungarn im März.

Sieben Monate vor der Europameisterschaft setzt der DFB damit den vom Nationaltrainer eingeschlagenen Weg fort.

Löw hatte in Sevilla angekündigt, dass er sich mit der höchsten Niederlage seiner Amtszeit abfinden werde.

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