AC Mailands Leao schreibt Serie-A-Geschichte – in nur sechs Sekunden

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Stürmer Rafael Leao vom AC Mailand hat das schnellste Tor in der Geschichte der Serie A erzielt. Er traf bereits nach sechs Sekunden und brachte den Tabellenführer der Serie A am Sonntag auf den Weg zu einem 2:1-Sieg bei Sassuolo.

Der türkische Mittelfeldspieler Hakan Calhanoglu holte sich den Ball direkt vom Anstoß weg und öffnete die Sassuolo-Abwehr mit einem präzisen Pass auf Leao. Der Portugiese überwand Torhüter Andrea Consigli mit einem Schuss aus spitzem Winkel.

Rafael Leao mit dem schnellsten Tor in der Geschichte der Serie Apic.twitter.com/9kfb4lSfp2

– Karim (@Futball_Karim) December 20, 2020

Milan twitterte später, dass das Tor von Leao nach genau 6,2 Sekunden erzielt wurde. Es war das dritte Liga-Tor des 21-Jährigen in dieser Saison und das vierte in allen Wettbewerben.

6,2 Sekunden: neues schnellstes Tor in der #SerieATIM!
Was für ein Start für #SassuoloMilan, Flamme auf #SempreMilan. pic.twitter.com/M3Q8ZrBcNX

– AC Mailand (@acmilan) 20. December 2020

Alexis Saelemaekers fügte in der 26. Minute nach einem starken Lauf von Theo Hernandez ein zweites Tor hinzu, und Domenico Berardi legte in der Schlussphase der Partie noch einen Treffer für Sassuolo nach.

Milan, bei dem erneut der verletzte Stürmer Zlatan Ibrahimovic sowie Mittelfeldspieler Ismael Bennacer und Verteidiger Simon Kjaer fehlten, ist nach 13 Spielen noch ungeschlagen und führt die Tabelle mit 31 Punkten an, einen Punkt vor dem Nachbarn Inter Mailand.

Sassuolo ist mit 23 Punkten Sechster.

Nach zwei Unentschieden in den letzten beiden Spielen gegen Parma und Genua, die beide in der unteren Tabellenhälfte angesiedelt sind, erwischte Milan – dessen Startaufstellung ein Durchschnittsalter von knapp über 22 Jahren aufwies – mit Leaos Tor genau den richtigen Start.

Mit seinem Blitztreffer übertraf er den bisherigen Rekord von acht Sekunden, den Piacenzas Paolo Poggi 2001 gegen die Fiorentina aufgestellt hatte.

Nach neun Minuten hatte Calhanolgu erneut den Ball im Netz, doch der Treffer wurde vom VAR wegen eines kaum wahrnehmbaren Abseits gegen Saelemaekers im Spielaufbau aberkannt.

Das zweite Tor für Milan fiel nach einer Sassuolo-Ecke, als die Gastgeber gerade wieder ins Spiel zu kommen schienen. Theo Hernandez setzte sich durch und legte den Ball für Saelemaekers zurück, der nur noch einschieben musste.

Sassuolo kam in der zweiten Halbzeit besser ins Spiel, brauchte aber bis zur 89. Minute, als Berardi nach einem abgefälschten Freistoß den Ausgleich erzielte.

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