Was neu ist: Vom iPhone SE bis zum Pixel 4a: Smartphones für unter 500 Euro.

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Ein gutes Smartphone muss nicht 1.000 Euro kosten. Wir präsentieren Ihnen eine Handvoll empfehlenswerter Geräte, für die Sie nur die Hälfte oder sogar etwas weniger ausgeben müssen.

Für manchen gilt das Smartphone als Statussymbol, weshalb er immer die teuersten und neuesten Geräte besitzen muss. Ein iPhone 12 Pro Max (Test) oder ein Galaxy Note 20 Ultra (Test), so schick und leistungsstark sie auch sind, kosten jeweils über 1.000 Euro. Wer nicht so viel Wert auf Status und volle High-End-Ausstattung legt, sondern ein gutes Gerät mit solider Leistung, guter Laufzeit und Kamera sucht, findet Modelle für weniger als 500 Euro.

Natürlich sparen die Hersteller bei günstigeren Smartphones hier und da an Features oder verwenden gegebenenfalls ein anderes Gehäusematerial. Es gibt aber auch Geräte, bei denen die Smartphone-Hersteller einen ausgewogenen Mix an Komponenten gefunden haben und an weniger relevanten Punkten gespart haben. Die besten Billig-Smartphones werden Sie in unserem Testbericht nicht finden – die gibt es nicht, denn jeder hat andere Ansprüche an sein Smartphone. Die folgenden Smartphones halten wir jedoch für empfehlenswert, da sie entweder ein gut geschnürtes Ausstattungspaket bieten oder in puncto Preis-Leistung überzeugen.

Außerdem haben wir darauf geachtet, dass der Hersteller die Geräte nicht schon nach einem Jahr fallen lässt und sie keine Updates erhalten. Das ist bei der Moto-G-Serie von Motorola oder den günstigen Modellen der N-Serie von Oneplus der Fall – sie bekommen nur ein großes Android-Update und das war’s.

Das iPhone SE (2020): Der günstigste Einstieg in die Welt von Apple.

Ganz einfach: Unterhalb der 500-Euro-Marke gibt es nur ein Modell, das in Frage kommt: das iPhone SE (2020). Es kostet ab 479 Euro* und ist im Gegensatz zu den anderen iPhones des Herstellers mit dem Fingerabdrucksensor Touch ID statt Face ID ausgestattet. Beim Design hat sich Apple am iPhone 8 orientiert, das heißt, es hat mehr Ränder um seinen 4,7-Zoll-Bildschirm als die aktuellen Geräte, die noch größere Bildschirme haben. Das Innenleben ist derweil mit recht aktueller Technik ausgestattet: Als Prozessor dient Apples A13-Bionic-Chip, der auch im iPhone 11 Pro Max (Testbericht) einen hervorragenden Job macht.

Bei der Kamera verbaut Apple im 2020 SE einen Sensor mit zwölf Megapixeln und f/1.8-Blende. Er liefert ordentliche Ergebnisse, durch das Fehlen zusätzlicher Ultraweitwinkel- oder Telezoom-Objektive bietet das SE aber weniger Variabilität als die teureren iPhone-Modelle.Trotz des niedrigen Preises ist es wasser- und staubdicht nach Schutzklasse IP67: Das bedeutet, dass es einen Tauchgang von einem Meter Tiefe bis zu 30 Minuten lang überstehen kann. Für eine lange Lebensdauer sorgt auch Apples Update-Politik: Das 2020er iPhone SE wird bis 2024 oder sogar noch länger regelmäßig iOS-Updates erhalten – es läuft bereits auf iOS 14.

Mit dem Pixel 4a (Testbericht) hat Google auf der Android-Seite eine hervorragende Antwort auf das iPhone SE. Das Smartphone ist mit seinem 5,8-Zoll-Display für heutige Verhältnisse extrem handlich und hat auch eine hervorragende Kamera an Bord, die auf dem Niveau des Google-Topmodells Pixel 5 (Test) liegt. Wie beim Apple-Pendant ist allerdings nur ein Sensor verbaut – aber manchmal ist weniger mehr, gerade in diesen Preisklassen. Google verlangt für das 4a nur 340 Euro*.

Die Tatsache, dass in dem Smartphone kein High-End-Prozessor steckt, dürfte niemanden überraschen. Der Snapdragon 730 mit sechs Gigabyte Arbeitsspeicher und 128 Gigabyte Flash-Speicher macht trotzdem einen guten Job. Auch am Gehäuse hat der Hersteller gespart und setzt auf Kunststoff statt auf Glas oder Metall. Trotzdem liegt es gut in der Hand.

Neben der exzellenten Kamera glänzt die Software des Pixel 4a auch dadurch, dass sie direkt von Google kommt und somit immer aktuell und nicht überladen ist. Trotz des niedrigen Preises verzichtet Google auf Bloatware, die bei vielen Smartphones in dieser Preisklasse leider fast Standard ist. Ebenso erfreulich: Google liefert drei Jahre lang wichtige Android-Updates inklusive monatlicher Sicherheitspatches aus. Das machen nach wie vor nur wenige.

Wer Wert auf ein größeres Display und eine Ultra-Weitwinkelkamera legt, sollte einen Blick auf die 5G-Version des Pixel 4a werfen. Das Modell mit einem etwas schnelleren Snapdragon 765G und größerem Display kostet ebenfalls unter 500 Euro und gilt als Budget-Variante des exzellenten Pixel 5 (Testbericht). Relevant für manche: Das 4a (5G) hat sogar noch einen 3,5-Millimeter-Kopfhöreranschluss.

Mehr: Google Pixel 4a 5G im Vergleich zum Pixel 5: Das ist der Unterschied zwischen dem Budget und dem teureren Google Pixel 5.

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