Videokonferenzen bei der Arbeit oder im Studium – Sind die Teilnehmer verpflichtet, sich mit einer Kamera zu verbinden?

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Dafür gibt es gute Gründe, die vom Fehlen einer Kamera über die Internetverbindung, die für die datenintensive Bildübertragung zu schlecht ist, bis hin zum Schutz des Heimatorts reichen.

Manche Menschen haben einfach nicht die Zeit oder den Wunsch, der Konferenz ihre ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken, und wollen deshalb nicht erscheinen.

Videokonferenzen sind in der Corona-Pandemie ein unverzichtbares Kommunikationsmittel.

Sie können persönliche Treffen im Berufsleben, aber auch während des Studiums ersetzen.

Aber nicht jeder ist bereit, sein Bild in der Konferenz einzuschalten.

Müssen Mitarbeiter aber mit negativen Folgen rechnen, wenn sie auf Aufforderung nicht eingeschaltet werden, oder können Studierende von der Vorlesung ausgeschlossen werden, wenn sie nicht erscheinen?

Für alle, die ihr Gegenüber wie bei persönlichen Treffen erreichen wollen, ist dies unbefriedigend, wenn der Eindruck von Gestik und Mimik wichtig ist.

Videokonferenzen ohne Bilder sind unbefriedigend
Verpflichtung, im Arbeitsverhältnis ein Bild hinzuzufügen?
Freiheit für Studierende

Dies ist nicht der Fall, wenn die Verbindung aus technischen oder finanziellen Gründen ausfällt.

Aber selbst wenn es möglich ist, muss das Bild einen notwendigen Mehrwert für das bloße Zuhören oder für die Teilnahme ausschließlich durch den Ton haben.

Eine grundsätzliche Anforderung des Arbeitgebers an ihn, Mitarbeiter in der Teamsitzung jederzeit mit Bild zu sehen, mag es nicht geben.

Das Bild muss für die Durchführung des Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnisses notwendig sein.

Das ist es, wenn es dafür auf den persönlichen Eindruck ankommt, etwa weil eine Person ein Projekt vorstellt.

Auch bei einem Mitarbeitergespräch darf der Chef auf dem Bild bestehen.

Anders als Angestellte gegenüber dem Arbeitgeber, der sie bezahlt, haben Studierende keine Loyalitätspflicht gegenüber der Universität.

Es besteht keine Pflicht, Vorlesungen zu besuchen, und die Studierenden haben ein Recht darauf, Unterricht zu erhalten, auch wenn sie nicht erscheinen.

Ihre Weigerung, mit einem Bild zu erscheinen, mag unfreundlich sein, aber im Prinzip ist es unwahrscheinlich, dass sie sanktioniert werden.

Nur wenn der persönliche Kontakt wichtig ist, z.B. bei einer Prüfung, einer Präsentation oder bei der Arbeit in Kleingruppen, und das Bild deshalb notwendig ist, wird der Dozent auf der Verbindung bestehen und sich weigern können, die Leistung ohne persönlichen visuellen Eindruck zu bewerten.

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