Rudy Giuliani – From “America’s Mayor” to a figure of fun.

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Bevor der Anwalt ans Mikrofon tritt, umarmen sich zwei Mitglieder des Trump-Teams schnell vor den Kameras; Giuliani selbst denkt nicht einmal daran, eine Maske zu tragen.

Der Wahnsinn der ganzen Aktion würde sich auch dann offenbaren, wenn Rudy Giuliani das Mikrofon ausgeschaltet hätte und kein Wort verstehen könnte.

Am Donnerstag wird der ehemalige New Yorker Bürgermeister in einem kleinen Presseraum in Washington stehen, vor ihm drängen sich Reporter der Medien der Hauptstadt.

Mit immer absurderen Auftritten versucht Donald Trumps Anwalt Rudy Giuliani zu beweisen, dass der Wahlsieg gestohlen wurde.

Warum macht sich ein Mann, der einst ein amerikanischer Held war, selbst zum Witz?

Es ist erst einen Tag her, dass die Vereinigten Staaten den 250. Jahrestag der Wahl verkündeten.

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Corona-Todesfälle.

Aber Giuliani und seine Leute tun so, als existiere die Pandemie nur in der Vorstellung verrückter Linker.

Doch hinter Giuliani steht ein Schild, auf dem es heißt: “Die Pandemie existiert nur in der Vorstellung verrückter Linker: “Mehrere Wege zum Sieg” – auch in Rot jene Staaten, die Trump angeblich noch eine Chance auf den Sieg haben.

Zuletzt wurde Biden in Georgien nach einer Nachzählung als Sieger bestätigt.

Inzwischen hat ihm die halbe Welt zu seinem Sieg gratuliert, von Angela Merkel bis zum Papst.

Wahrscheinlich ist die Fähigkeit, die Realität zu leugnen, genau das, was der Präsident an seinem Anwalt schätzt.

Donald Trump hat die Wahl verloren, daran gibt es keinen Zweifel.

Joe Biden führt mit einem Vorsprung von über fünf Millionen Stimmen, er hat die entscheidenden Swing States im Norden der Vereinigten Staaten zurückerobert, die Trump 2016 den Sieg beschert hatten.

Trumpf-Team: Es gibt mehrere Wege zum Sieg
Giuliani war einst ein Mann, der einen Ruf zu verlieren hatte
Giuliani bewarb sich um republikanische Präsidentschaftskandidatur
Giuliani ist in Gefahr, ins Gefängnis zu kommen
Biden: “Glauben Sie, dass wir die Gewinner sein werden

Im Verlauf seiner Rede läuft dem schwitzenden Trump-Anwalt dunkle Farbe über die Schläfen, anscheinend handelt es sich um Haarfärbemittel.

Man kann sich die Reaktionen in den sozialen Medien vorstellen.

Was Giuliani erzählt, erinnert an den irakischen Informationsminister Mohammed Saïd al-Sahaf, der 2003, kurz vor dem Sieg der amerikanischen Truppen im Irak, erklärte: “Bagdad ist sicher.

Hunderte von Ungläubigen begehen vor den Toren der Stadt Selbstmord.

Republikanische Inspektoren wurden systematisch daran gehindert, ihre Arbeit zu tun.

“Hier geht es nicht um einen einzigen Fall von Wahlbetrug in einem Staat”, sagt er.

Vielmehr deutet alles darauf hin, dass es einen ausgeklügelten Plan gab, um den Sieg zu stehlen”, sagt er.

Der Chefpropagandist von Saddam Hussein ging als “Comical Ali” in die Geschichte ein.

Giuliani erklärte daher, es gebe massive Beweise dafür, dass die Wahl am 3. März ein Erfolg gewesen sei.

Wahl vom 3. November.

Die Strategie des Präsidenten ist einfach.

Er arbeitet mit dem Mythos, dass ihn eine skrupellose demokratische Partei um den Wahlsieg betrogen hat – und dass ihm dann auch illoyale Republikaner ein Messer in den Rücken stachen.

Das einzige Problem ist, dass Giuliani auch heute Nachmittag an all dem schuldig bleibt.

Donald Trump muss sich darüber keine weiteren Sorgen machen.

Das hat mit der Realität nichts zu tun.

Aber es ist bedeutungslos, solange nur genügend US-Bürger die Lüge glauben: Inzwischen sagen fast 70 Prozent der republikanischen Wähler, sie seien besorgt, dass die Wahl manipuliert wurde.

Die Frage ist, warum Giuliani dieses schmutzige Spiel treibt.

Er war einst ein Mann, der einen Ruf zu verlieren hatte.

Acht Jahre lang diente Giuliani als Bürgermeister von New York.

Er drängte die Kriminalität in der Stadt zurück und schaffte es, den New Yorkern nach den Anschlägen vom 11. September neues Leben einzuhauchen.

Nach dem 11. September 2001 gelang es ihm, den New Yorkern wieder Mut und Zuversicht zu geben.

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