Neue rechtsextreme Terrorbriefe an Politiker und Redaktionen

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Die Behoerden ermitteln gegen Institutionen und Einzelpersonen in Deutschland wegen neuer rechtsextremer Drohbriefe. Dies bestätigte am Dienstag die Polizei in Berlin, wo die bundesweiten Ermittlungen bei der Staatsanwaltschaft und dem Landeskriminalamt (LKA) zusammengeführt werden.

Das rechtsextreme “Putschorchester” hat erneut Droh-E-Mails an Politiker, Anwaltskanzleien und Redaktionen verschickt – mit dem Hinweis, dass sie genug Munition haben, um jeden der Adressaten zu töten.

Die Drohungen wurden somit per E-Mail verschickt. Zu den moeglichen Urhebern hiess es lediglich, die Briefe haetten einen rechtsextremen Hintergrund und richteten sich vor allem gegen Persoenlichkeiten des oeffentlichen Lebens.

Eine Sprecherin wies zudem darauf hin, dass der Staatssicherheitsdienst seit Juni vergangenen Jahres gegen solche Droh-E-Mails ermittelt habe. Nun seien offenbar neue Briefe dieser Art eingegangen. Es handele sich um eine landesweite Untersuchung, sagte er.

Nach einem Zeitungsbericht des Redaktionsnetzwerkes Deutschland (RND) enthielten die Briefe Morddrohungen, die sich nicht nur gegen Politiker und Justiz, sondern auch gegen Journalisten richteten. Die identischen Briefe stammten dem Bericht zufolge vom sogenannten “Putschorchester”, das bereits in der Vergangenheit mit aehnlichen Drohbriefen auf sich aufmerksam gemacht hatte.

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