Michelle Obama bei der Amtsübergabe an Trump – “Ich war verletzt und enttäuscht”.

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In einem Instagram-Posten beschreibt die ehemalige First Lady, wie schwierig dieser Schritt für sie vor vier Jahren war.

Damals mussten sie und ihr Ehemann und Präsident Barack Obama das Weiße Haus an Trump und seine Frau Melania übergeben.

Bis heute weigert sich Donald Trump standhaft, das Wahlergebnis anzuerkennen – und eine geordnete Amtsübergabe an seinen designierten Nachfolger Joe Biden einzuleiten.

Nun hat der noch amtierende US-Präsident seine eigenen unrealistischen Motive, dieses wichtige Ritual der US-Politik zu blockieren.

Doch eine solche Übergabe ist nie einfach.

Das hat nun auch Michelle Obama deutlich gemacht.

Vor vier Jahren mussten Michelle Obama und ihr Mann Barack das Weiße Haus an die Trumpfkarte ziehen.

Nun beschreibt die Ex-First-Lady ihren damaligen Zorn – und richtet eine Warnung an den amtierenden Präsidenten.

“Ich war verletzt und enttäuscht”, schreibt Obama in ihrem Beitrag: “Aber die Stimmen wurden ausgezählt, und Trump hatte gewonnen.

” Der Republikaner setzte sich 2016 gegen Hilary Clinton von den Demokraten durch.

Damit dürfte Obama unter anderem auf die sogenannte “Birther”-Verschwörung anspielen.

Donald Trump hatte jahrelang immer wieder bezweifelt, ob Barack Obama wirklich als US-Bürger geboren wurde – und forderte seine Geburtsurkunde.

Dieser rassistische Unsinn erfreut sich auch heute noch in bestimmten Kreisen großer Beliebtheit.

Für Trump war er ein politisches Instrument.

Laut Obama fiel ihm dieser Schritt damals nicht leicht.

“Nichts davon war leicht.

Donald Trump hatte rassistische Lügen über meinen Mann verbreitet und meine Familie in Gefahr gebracht.

Das war nichts, was ich einfach so verzeihen konnte.

fuhr Michelle Obama fort: “Mein Mann und ich haben unser Volk angewiesen, das zu tun, was George und Laura Bush für uns getan hatten: eine respektvolle, reibungslose Machtübergabe – eines der Markenzeichen der amerikanischen Demokratie.

Obama: “Trump hatte rassistische Lügen über meinen Mann verbreitet
Obama beantwortete alle Fragen von Melania Trump

Trotz dieser Geschichte hatte Michelle Obama auch ihre Nachfolgerin als First Lady, Melania Trump, ins Weiße Haus eingeladen.

Offenbar sieht Michelle Obama das auch so.

Sie warnte davor, dass nicht nur die nationale Sicherheit in Gefahr sei, sondern auch die Stabilität des politischen Systems der USA: “Dies ist kein Spiel.


© DER SPIEGEL

Auch ohne die Mitarbeit der Trumps wird sich Joe Biden an seinem 20.

20. Januar 2021.

Im Moment vergehen jedoch kostbare Tage, auf die sich die künftige Regierung dringend vorbereiten muss – insbesondere bei einer eskalierenden Viruspandemie.

Dort habe sie laut Obama alle Fragen von Trump beantwortet – von der verstärkten öffentlichen Beobachtung, unter der man als First Lady steht, bis hin zur Frage der Erziehung von Kindern im Machtzentrum der USA.

Eine ähnliche Einladung von Melania Trump an Joe Bidens Frau Jill steht noch aus.

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