Steingart’s ochtendbriefing… waarom Trump verloor.

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Nach Interviews mit 75 Personen erläutern sechs Autoren die Strategie, die zum Wahlsieg von Joe Biden führte – und die Gründe, warum Donald Trump scheiterte.

Hier ist die Zusammenfassung:

Washingtons digitales Politikmagazin “Politico” zeichnet nach, wie der Regierungswechsel in den USA zustande kam.

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

Trumpf ist gebrochene Reaktion:

Eins.

Trumps größter Fehler war es, die Wirkung des Coronavirus zu unterschätzen.

Im Februar gab Wahlkampfleiter Brad Parscale die folgende Pandemiewarnung heraus:

“Trumpf schließt das Ende einer mächtigen Allianz…

Biden hat sich um 11:00 Uhr umbringen lassen.

Am 11. März ließ Biden im Keller seines Hauses in Wilmington (Delaware) ein Fernsehstudio bauen und übertrug von dort aus seine Botschaften.

Zweitens.

Die Biden-Kampagne sah dies als Chance.

Die Autoren von “Politico” schreiben über die Strategie der Demokraten:

Biden verwendete das Geld, um eine Reihe von Hochgeschwindigkeits-Werbekampagnen in hart umkämpften Staaten zu buchen.

Sein zusätzlicher Nutzen war eine großzügige Spende von 100 Millionen Dollar von Milliardär Michael Bloomberg, die im Vorwahlkampf gestrichen wurde.

Viertens.

Trumps Finanz- und Spendenteam unter der Leitung der ehemaligen Fox News-Moderatorin Kimberly Guilfoyle erwies sich als Katastrophe.

Der Präsident konnte mit Bidens Spendenautomat nicht mithalten, der hauptsächlich von kleinen Geldbeträgen vieler Unterstützer abhing.

Drittens.

Die Kommunikation zwischen dem Trump Team und der Republikanischen Partei brach in der entscheidenden Schlussphase des Wahlkampfes zusammen.

Streitigkeiten zwischen der republikanischen Führerin Ronna McDaniel und Trumps Wahlkampfmanager Bill Stepien waren an der Tagesordnung.

Die Demokraten unterstützten ihren Kandidaten und setzten die wohl wichtigste Wahlkampfstrategie um: Nachrichtensteuerung.

Das Ergebnis: Im August brachte die Biden-Kampagne $365 Millionen ein, $154 Millionen mehr als Trumps Team.

Das Ergebnis vom September war sogar noch höher.

Fünftens.

Die Entscheidung Bidens Mitte August, Kamala Harris zu seinem Vizekandidaten zu ernennen, war auf der Parteibasis umstritten.

Die Nominierung von Harris sorgte jedoch für Euphorie unter den Spendern.

Bidens Vertrauter Dick Harpootlian sagte “Politico”:

Nach dem Tod der liberalen Verfassungsrichterin Ruth Bader Ginsburg erhielt die Biden-Kampagne sogar Spenden in Höhe von 383 Millionen Dollar, 135 Millionen Dollar mehr als ihre Gegnerin.

Siebte.

Die Trump-Kampagne geriet im Endspurt außer Kontrolle.

Dem Titelverteidiger und seinem Team fehlte es an Geld und Fokus für die Staaten, die die Wahl entschieden.

Biden gewann 2016 schließlich die Trumpfkarte der Staaten Pennsylvania, Michigan, Wisconsin, Georgia und Arizona.

Sechstens.

Die erste Fernsehdebatte zwischen Trump und Biden am 29.

Der 29. September war besonders schädlich für den Amtsinhaber, der sich als unbeherrschbar und mürrisch erwies.

Ein Trump-Berater im Gespräch mit “Politico”:

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