SPD-Landesvorstand nominiert Giffey als Spitzenkandidat.

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Gegenwärtig regiert in Berlin die SPD mit der Linkspartei und den Grünen.

Im kommenden Herbst soll ein neues Parlament gewaehlt werden.

Nach einer Umfrage im September – der BerlinTrend von Infratest dimap von “Berliner Morgenpost” und rbb-“Abendschau” – lagen die Gruenen jedoch zuletzt an der Spitze.

Die Entscheidung fiel einstimmig, wie der Landesverband am Montagabend mitteilte.

“Jetzt kann es losgehen”, sagte Giffey laut der Ankuendigung.

Es sei klar, dass die SPD im naechsten Jahr wieder staerkste Kraft in Berlin werden werde.

Berlin (/bb) – Der Berliner Landesvorstand der SPD hat Bundesfamilienministerin Franziska Giffey als Spitzenkandidatin fuer die Abgeordnetenhauswahl 2021 nominiert.

Giffey wurde am Samstag zusammen mit SPD-Fraktionschef Raed Saleh zur neuen Doppelspitze des Landesverbandes gewaehlt.

Die 42-Jaehrige hatte sich damals bereit erklaert, die SPD in die Wahl zu fuehren.

Giffey will Regierender Buergermeister werden.

Giffey kuendigte an, sie wolle mit den “5 B’s” Schwerpunkte setzen: “Wohnungsbau und öffentlicher Nahverkehr, Bildung, beste Wirtschaft, Bürgernähe und Berlin in Sicherheit”.

Giffey gilt als Hoffnungstraeger fuer die Berliner SPD.

Sie wolle in ihrer neuen Funktion “anpacken”, versprach sie am Wochenende vor den Delegierten des Parteitages.

Allerdings belastet die Politikerin derzeit die Affaere um moegliche Plagiate in ihrer Doktorarbeit.

Der Familienminister und ehemalige Neuköllner Bezirksbürgermeister Michael Müller hat sie bereits als Landesvorsitzende abgelöst.

Er hatte Anfang des Jahres erklärt, nicht mehr für das Amt zu kandidieren.

Er will im Herbst 2021 für den Bundestag kandidieren.

Auf dem Parteitag am Wochenende war der gesamte Landesvorstand neu gewaehlt worden.

Giffey erhielt eine Zustimmung von rund 89 Prozent der gueltigen Stimmen, Saleh rund 69 Prozent.

Die Freie Universität Berlin (FU) erteilte ihr im Herbst 2019 einen Verweis wegen Mängeln in ihrer Arbeit, entzog ihr aber nicht die Promotion.

Nach verbreiteter Kritik an diesem Verfahren kündigte die FU kürzlich eine neue Prüfung an, die bis zum Ende der Vorlesungszeit des Wintersemesters – also bis Ende Februar – abgeschlossen sein soll.

Die Rüge für Giffey wurde zurückgezogen.

Unter Druck hatte Giffey kürzlich angekündigt, dass sie ihre Promotion aufgeben werde.

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