Koronaregeln – zusätzliche Einschränkungen im Burgenlandkreis.

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In Weißenfels und seinen Ortsteilen gilt die Verpflichtung zum Tragen eines Mund- und Nasenschutzes auf allen öffentlichen Plätzen und Straßen.

Weißenfels ist mit Abstand am stärksten von Koronainfektionen betroffen.

Dazu tragen auch Infektionen von Beschäftigten des Schlachthofes Weißenfels bei.

Darüber hinaus weitet der Landkreis die Maskenpflicht aus, so ist z.B. das Tragen von Mund- und Nasenschutz an Bushaltestellen und Bahnhöfen sowie vor und in Kirchen und Gastronomiebetrieben Pflicht.

Seit Dienstag dürfen sich nur noch fünf statt wie bisher zehn Personen treffen.

Und auch die älteren Schülerinnen und Schüler müssen sich daran gewöhnen, Mund und Nase zu bedecken.

Der Burgenlandkreis wird ab Mittwoch die Restriktionen fuer Buerger weiter verschaerfen, weil die Ansteckungsrate dort besonders hoch ist.

Landrat Götz Ulrich bezeichnete die Regelungen als eine “Zumutung für die Bevölkerung”.

“Sie sollen aber eine drohende Sperre für den gesamten Burgenlandkreis verhindern, die Bevölkerung und Wirtschaft hart treffen würde.

Magdeburg (/sa) – Bis kurz vor Weihnachten gelten in Sachsen-Anhalt noch strengere Koronaregelungen als bisher.

Bundesweit und bundesweit wird die Teilabschaltung bis zu 20.

Dezember geht weiter.

Das bedeutet, dass Restaurants, Hotels, Kultur-, Freizeit- und Sporteinrichtungen weitgehend geschlossen bleiben.

Was sich am Dienstag geändert hat, um die Ausbreitung des Coronavirus weiter zu verlangsamen

Von 260 gemeldeten Neuinfektionen befanden sich am Dienstag 110 im Burgenland, so eine Übersicht des Magdeburger Sozialministeriums.

Die Zahl der Neuinfektionen mit Sars-CoV-2 pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche lag dort bei 230,92, bundesweit bei 102,79.

Sachsen-Anhaltweit sind derzeit 4352 Menschen infiziert, nach 4369 am Vortag.

Die Zahl der Todesfälle, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, stieg um 5 auf 181.

MASKENPFLICHT: Ab der siebten Klasse müssen die Schülerinnen und Schüler nun auch im Unterricht eine Mund- und Nasenmaske tragen.

Im Schulsport gibt es nach der Landesverordnung keine Maskenpflicht.

Bisher gilt nur eine Maskenpflicht für alle auf dem Schulgelände, aber ausdrücklich nicht im Unterricht.

Vertreter von Lehrern, Eltern und Schuelern hatten wiederholt eine Einfuehrung gefordert, um die Ansteckungsgefahr zu verringern.

KONTAKTE: Seit Dienstag duerfen sich bundesweit nur noch fuenf statt zehn Personen treffen.

Kinder unter 14 Jahren sind davon ausgenommen.

Bund und Laender hatten sich grundsaetzlich darauf geeinigt, dass diese fuenf Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten kommen sollen.

In Sachsen-Anhalt ist die Zahl der Haushalte durch die Landesregelung nicht begrenzt.

Allerdings sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, den Kontakt zu Personen, die nicht bei ihnen leben, auf ein Minimum zu beschränken.

Die Menschen in Sachsen-Anhalt sollen auf unnötige private Reisen und Besuche, auch von Verwandten, verzichten.

Der Burgenlandkreis sieht bis Weihnachten Wechselstunden für Schüler ab der siebten Klasse vor.

Die Klassen- und Kursgröße werde auf 15 Kinder und Jugendliche begrenzt, teilte der Kreis mit.

Klassen bis zur sechsten Klasse sind ausgeschlossen.

Ziel sei es, Kontakte zu minimieren und die Busse im Schulverkehr zu entlasten.

EINKAUFEN: Landesweit gelten strengere Regeln, wie viele Personen gleichzeitig in einem Geschäft einkaufen dürfen.

Bis zu einer Fläche von 800 Quadratmetern ist ein Kunde pro 10 Quadratmeter erlaubt, für alle anderen Bereiche nur ein Kunde pro 20 Quadratmeter.

Ausserdem sind nun auch auf Parkplätzen und in den Bereichen vor den Geschaeften Maskenpflicht vorgeschrieben.

DAS ZIEL: Erklärtes Ziel von Bund und Ländern ist es, die Zahlen in einer Woche auf 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner zu senken.

Damit soll sichergestellt werden, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet wird und die Fälle verfolgt werden können.

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BELEUCHTUNG FÜR JUNGE SPORTARTEN: Sachsen-Anhalt gewährt eine vorsichtige Öffnung im Bereich des Kinder- und Jugendsports.

Dort wird ein Training in Gruppen von bis zu fünf Personen inklusive Trainer oder Betreuer möglich sein.

Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) sagte, dies solle auch fuer Ballett- und Tanzunterricht gelten.

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