Einkaufstour mit gefälschten 500-Euro-Scheinen – Gefängnisstrafen.

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Susanne Wetzel, Präsidentin des Landgerichts, nannte das Verfahren in der Urteilsbegründung “skrupellos”.

Ein Gutachten des hessischen Landeskriminalamtes war zu dem Ergebnis gekommen, dass es sich bei den Rechnungen um “hochwertige Fälschungen” handele, die von echtem Geld nur schwer zu unterscheiden seien.

Beide Maenner, die bereits vorbestraft waren, hatten Gestaendnisse abgelegt.

Seit April 2019 stellt die Europaeische Zentralbank keine 500-Euro-Scheine mehr aus.

Ein Grund für die Abschaffung der Banknote war die Absicht, kriminelle Aktivitäten einzudämmen.

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Die 53- und 41-Jährigen hatten gestanden, mit gefälschten 500-Euro-Banknoten eingekauft zu haben.

Mit den Blumen im angeblichen Wert von 50.000 Euro hatte das Duo 2016 im rheinland-pfaelzischen Kassel und im rheinland-pfaelzischen Pirmasens Goldmuenzen, im bayerischen Miltenberg einen Laptop und in Koblenz einen Isetta-Kabinenroller gekauft.

Eine Bank in Koblenz hatte das vom Verkaeufer eingezahlte Bargeld verdaechtigungsfrei angenommen.

Beim Kauf einer Limousine in Maintal (Main-Kinzig) hatte ein Geldautomat einen Alarm ausgelöst und falsche Scheine eingeloest und damit den Betrug aufgedeckt (Az.

5 KLs 8336 Js 5029/16).

Hanau (/) – Am Montag wurden zwei Männer vom Landgericht Hanau wegen Fälschung und Betrug zu vier Jahren Haft sowie zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt.

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