Welche Bedeutung haben Asanas im Yoga?

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Die Erklärung: Asanas sind die Körperübungen im Yoga – d.h. verschiedene Positionen, die im Sitzen, Knien, Stehen oder Liegen eingenommen werden.

Der Begriff “Asana” stammt aus dem Sanskrit und bedeutet übersetzt “sitzen”.

Wichtig ist es auch, jede Asana sorgfältig aufzubauen, sie mehrere Atemzüge lang zu halten und sie dann ebenso sorgfältig wieder aufzulösen.

Manchmal werden einzelne Asanas im Yoga in einer bestimmten Reihenfolge praktiziert, wie zum Beispiel der Sonnengruß: Hier geht eine Haltung fließend in die nächste über.

Im Gegensatz zu vielen Fitnesstrainings spielt die Atmung in den verschiedenen Yogastellungen eine grosse Rolle: Um die Asanas korrekt auszuführen, ist die Atmung immer mit Bewegungen verbunden.

Bei der bekannten Übung Katze-Kuh (Majariasana-Bitilasana) z.B. atmet man aus, wenn man den Rücken zum Katzenbuckel dreht, und atmet ein, wenn man den Bauch locker nach unten sinken lässt.

Besonders Anfänger sollten der Versuchung widerstehen, ihre eigenen Fähigkeiten mit denen der anderen Schüler zu vergleichen.

Jeder Körper ist anders, deshalb sollten alle Yoga-Übungen nur so weit praktiziert werden, wie es sich angenehm anfühlt.

Es sollte nichts mit Druck oder gar unter Schmerzen gemacht werden.

Das Ziel besteht nicht nur darin, die Muskeln zu stärken und die Bänder zu dehnen.

Es geht auch darum, den Geist zu beruhigen und die Gedanken vorbeiziehen zu lassen.

Die Ausführung der Asanas wird deshalb auch als “Meditation in Bewegung” bezeichnet.

Dies sind Asanas
Zurück zum Ursprung: Die Geschichte der Asanas
Asanas und ihre Wirkungen

Der Gelehrte Patanjali schreibt in seinem Yogasutra über die Meditationshaltung: “Die Sitzhaltung sollte fest und bequem sein.

“Für ihn sind die Asanas nur ein Teil des achtteiligen Yogaweges, auch Ashtanga Yoga genannt: Neben den Körperübungen gehören auch Atemübungen (Pranayama) und Konzentration (Dharana) dazu, um Samadhi, die Verwirklichung des höheren Selbst, zu erreichen.

Yoga ist eine mehrere Jahrtausende alte indische Philosophie, in der sich hinduistische und buddhistische Elemente vermischen.

Ursprünglich waren die Asanas dazu gedacht, den Körper für die Meditation und damit für stundenlanges Sitzen fit zu machen.

Tatsächlich gibt es heute eine Vielzahl von Sitz- und Stehhaltungen, Gleichgewichtsübungen, Vor- und Rückbeugen, Drehungen und Umkehrhaltungen, die ständig weiterentwickelt werden.

In vielen Yoga-Arten werden jedoch zwölf Grundhaltungen besonders intensiv praktiziert.

Im Sivananda Yoga sind dies zum Beispiel

In der Hatha Yoga Pradipika, einem weiteren Standardwerk des Yoga, werden mehrere Asanas erwähnt, die auf eine Legende zurückgehen.

Nach dieser Legende soll der Hindu-Gott Shiva 8.

400.

000 Asanas – so viele, wie es Lebewesen im Universum gibt.

Aber Vorsicht! Nicht alle Asanas sind für Anfänger geeignet – es besteht Verletzungsgefahr.

Wenn Sie mit Yoga beginnen und die Asanas lernen wollen, sollten Sie sich an einen ausgebildeten Yogalehrer wenden, um Fehlhaltungen zu vermeiden.

Bei Vorerkrankungen oder Bewegungseinschränkungen sollten Sie vorher einen Arzt um Rat fragen.

Im westlichen Yoga werden die Asanas gezielt zur Linderung körperlicher und geistiger Beschwerden eingesetzt.

Es gibt zum Beispiel Asanas gegen Stress, zur Verbesserung der Verdauung, für den Rücken und für mehr Energie.

Diese Übung stärkt die Rückenmuskulatur und den Bauch.

Man liegt auf dem Bauch auf der Yogamatte, legt die Zehen hoch und legt die Arme neben den Körper.

Dann beugen Sie die Knie und bringen die Fersen nach unten, die Hände fassen die Fußfesseln.

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