So kostspielig kann es sein, wenn Sie die Corona-Regeln zu Weihnachten ignorieren

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Verstöße an den Feiertagen können sehr kostspielig sein

Weihnachten ist da – und dieses Jahr wird es besonders. Auch wenn die Kontaktbeschränkungen an den Feiertagen ein wenig gelockert werden, wird wohl keiner von uns so feiern, wie er es gerne möchte. Nicht nur, weil es uns und unsere Mitmenschen in Gefahr bringt und die ohnehin schon drastische allgemeine Pandemie-Situation noch verschlimmert, sondern auch, weil es für solche Dinge harte Strafen gibt. Hier klären wir, wie hoch die Bußgelder bei Verstößen gegen die Corona-Regeln ausfallen können.

Die Bundesländer können ihre Bußgelder selbst festlegen

Wo es angebracht ist, sind wir alle aufgefordert, an Weihnachten zu Hause zu bleiben und alle Interaktionen auf ein Minimum zu beschränken. Offiziell dürfen jedoch bis zu 4 weitere Erwachsene in gerader Linie der Verwandtschaft oder aus Beziehungen zu dieser einen Haushalt besuchen. Liegt man darüber und nimmt z. B. an einer privaten Feier mit mehr als dieser Teilnehmerzahl teil, droht in Rheinland-Pfalz ein Bußgeld von 100 Euro, in Hamburg, Niedersachsen, Sachsen und Baden-Württemberg 150 Euro und in Bayern 250 Euro. Das liegt daran, dass die Bundesländer selbst entscheiden, wie hoch die Bußgelder rund um die Verstöße der Corona sind.

Corona-Bußgelder in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg kann es jede einzelne Person bis zu 150 Euro kosten, wenn man an einer privaten Zusammenkunft im öffentlichen Raum teilnimmt. Der Veranstalter zahlt einen Regelsatz von 600 Euro. Je nach Art der Veranstaltung kann jedoch auch deutlich mehr fällig werden – der Bußgeldkatalog sieht einen Rahmen von bis zu 10.000 Euro vor.

Verstößt man gegen die in Baden-Württemberg geltende Ausgangssperre zwischen 20 und 5 Uhr ohne triftigen Grund, können 75 Euro fällig werden. Wer Alkohol ausschenkt, darf mit 200 Euro Bußgeld rechnen, wer ihn verzehrt mit 75 Euro. Wer trotz Verbot Silvesterböller oder Raketen entzündet, könnte bis 100 Euro zahlen müssen.

Corona-Bußgelder in Bayern

Auch in Bayern gilt derzeit eine nächtliche Ausgangssperre – von 21 bis 5 Uhr. Wer sich nicht daran hält, muss bis zu 250 Euro zahlen. So viel wird auch generell fällig, wenn man sich nicht an die Kontaktbeschränkungen hält. Wer sich in der Zeit der Ausgangssperre ohne triftigen Grund in einer fremden Privatwohnung aufhält, könnte sogar ein Bußgeld bis zu 500 Euro aufgebrummt bekommen.

Organisatoren von Veranstaltungen drohen bis zu 5.000 Euro Bußgeld, Teilnehmern 500. Soviel Bußgeld droht auch, wenn man Silvesterböller mit sich führt oder anzündet.

Corona-Bußgelder in Berlin

In Berlin sind keine Regelsätze, sondern jeweils Bußgeldrahmen festgelegt. “Die Festlegung der konkreten Höhe der Geldbuße innerhalb des vorgegebenen Rahmens erfolgt im pflichtgemäßen Ermessen der zuständigen Verwaltungsbehörde”, heißt es dazu.

Ein Verstoß gegen die Kontaktbeschränkungen kann daher zwischen 50 und 500 Euro kosten. Wer im öffentlichen Raum Alkohol ausschenkt, könnte mit bis zu 1.000 Euro belangt werden, wer ihn konsumiert mit zwischen 50 und 500 Euro. Organisatoren von Veranstaltungen drohen bis zu 15.000 Euro Bußgeld

Corona-Bußgelder in Brandenburg

In Brandenburg gilt eine Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr. Wer dagegen verstößt, kann mit bis zu 250 Euro Bußgeld rechnen. Für den Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum werden zwischen 50 und 500 Euro fällig. Veranstalter nicht genehmigter Events müssen bis zu 12.500 Euro zahlen, Teilnehmer zwischen 250 und 2.500 Euro, auch bei privaten Feiern. Wer in der Öffentlichkeit Alkohol konsumiert, kann mit bis zu 500 Euro belangt werden.

Corona-Bußgelder in Bremen

Wer in Bremen eine nicht zulässige Veranstaltung organisiert, egal ob privater Natur oder für den Publikumsverkehr, muss mit einem Bußgeld bis 2.500 Euro rechnen. Wer an einer solchen Veranstaltung teilnimmt, könnte zwischen 50 und 200 Euro zahlen müssen.

Corona-Bußgelder in Hamburg

Wer in Hamburg private Zusammenkünfte mit mehr als der erlaubten Teilnehmerzahl veranstaltet oder besucht, muss zwischen 150 und 500 Euro zahlen. Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern kostet jeden Teilnehmer bis zu 150 Euro.

Wer unerlaubt Alkohol ausschenkt, zahlt zwischen 500 und 1.000 Euro, wer ihn konsumiert, könnte mit bis zu 150 Euro belangt werden.

Corona-Bußgelder in Hessen

Wer sich nicht an die Kontaktbegrenzungen hält, muss in Hessen bis zu 200 Bußgeld zahlen. Der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum zwischen 23 und 6 Uhr kann bis zu 100 Euro kosten.

Corona-Bußgelder in Mecklenburg-Vorpommern

Hier kostet es ebenfalls bis zu 200 Euro, wenn man sich in der Öffentlichkeit nicht an die Kontaktbegrenzung hält. Wer an einer verbotenen Veranstaltung teilnimmt, zahlt 400 Euro, wer sie veranstaltet bis zu 1.000.

Corona-Bußgelder in Niedersachsen

Ein Verstoß gegen die Kontaktbeschränkungen kann in Niedersachsen zwischen 150 und 400 Euro kosten. Veranstalter zahlen zwischen 3.000 und 10.000 Euro. Wer in Niedersachsen gegen die Maskenpflicht verstößt, könnte mit 100 bis 150 Euro belangt werden.

Corona-Bußgelder in Nordrhein-Westfalen

In Nordrhein-Westfalen sind Verstöße gegen die Kontaktbegrenzung mit einem Bußgeld von 250 Euro geahndet. Die Teilnahme an unerlaubten Kulturveranstaltungen kostet bis 250 Euro, die Durchführung bis zu 5.000.

Wer zwischen 23 und 6 Uhr Alkohol verkauft, dem droht ein Bußgeld von 500 Euro.

Corona-Bußgelder in Rheinland-Pfalz

Wer in Rheinland-Pfalz gegen das Abstandsgebot verstößt, kann mit 50 Euro Bußgeld rechnen. Der Verstoß gegen die Kontaktbeschränkungen kostet 100 Euro, ebenso wie der Alkoholkonsum im öffentlichen Raum.

Zündet man hier trotz Böllerverbot Feuerwerkskörper, kann dies mit 50 Euro geahndet werden. Verantwortliche von Ansammlungen könnten bis zu 500 Euro zahlen müssen, Beteiligte 100.

Corona-Bußgelder in Saarland

Verstößt man im Saarland gegen die Kontaktbeschränkungen, kostet dies bis zu 200 Euro. Veranstalter von nicht zulässigen Events zahlen bis zu 1.000 Euro, die Teilnehmer bis zu 200.

Wer zwischen 23 und 6 Uhr Alkohol verkauft, dem droht ein Bußgeld von 500 Euro.

Corona-Bußgelder in Sachsen

Wer hier mit mehr als der erlaubten Kontaktzahl zusammenkommt, dem drohen bis zu 150 Euro Bußgeld. Zwischen 22 und 6 Uhr gilt in Sachsen eine Ausgangsbeschränkung. Wer gegen diese verstößt, könnte mit 60 Euro belangt werden. Soviel droht auch, wenn man im öffentlichen Raum Alkohol konsumiert, Der unerlaubte Verkauf schlägt mit 150 Euro zu Buche.

Corona-Bußgelder in Sachsen-Anhalt

Der Verstoß gegen die Kontaktbeschränkungen oder das unerlaubte Feiern im öffentlichen Raum kosten in Sachsen-Anhalt bis zu 250 Euro. Veranstalter können sogar ein Bußgeld von bis zu 1.000 aufgebrummt bekommen.

Corona-Bußgelder in Schleswig-Holstein

Wer im öffentlichen Raum die Kontaktbegrenzung missachtet, zahlt in Schleswig Holstein bis zu 150 Euro Bußgeld. Der Verzehr von alkoholhaltigen Getränken kann zwischen 150 und 1.000 Euro Strafe einbringen.

Zündet man hier unerlaubterweise Feuerwerkskörper an, kostet dies zwischen 150 und 500 Euro.

Corona-Bußgelder in Thüringen

Wer hier mit mehr als der erlaubten Kontaktzahl zusammenkommt, dem drohen bis zu 200 Euro. Schenkt man in Thüringen unerlaubterweise Alkohol aus, werden – je nach Tragweite – 500 oder sogar bis zu 10.000 Euro fällig.

In Thüringen gilt zwischen 22 und 5 Uhr eine Ausgangssperre. Missachtet man diese, kann dies bis zu 100 Euro kosten. Wer Feuerwerkskörper verkauft, könnte mit einem Bußgeld zwischen 500 und 10.000 Euro bestraft werden. Zündet man es unerlaubterweise an, drohen 200 Euro.

Wie Sie trotz Corona und der Beschränkungen im harten Lockdown Weihnachten und Silvester feiern können bzw. dürfen, erklären wir hier.

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