Raucherentwöhnung: Die Krankenkassen wollen mehr Menschen beim Aufhören helfen.

0

Raucherentwöhnung: Die Krankenkassen wollen mehr Menschen beim Aufhören helfen.

Die Krankenkassen zahlen Medikamente zur Tabakentwöhnung.

Die Raucherentwöhnung ist ein schwieriges Unterfangen. Viele Raucher müssen es mehrmals versuchen, bevor sie Erfolg haben. Die Krankenkassen versuchen nun, Raucher zusätzlich zu unterstützen, damit der Ausstieg nicht an finanziellen Schwierigkeiten scheitert.

Mehr Aufklärung hilft im Kampf gegen die schädlichen Auswirkungen des Rauchens. Manche Menschen denken darüber nach, mit einer Kombination aus Therapie und Medikamenten aufzuhören. Finanzielle Stolpersteine sollen nun beseitigt werden.

Die Krankenkassen werden zusätzliche Unterstützung bei der Raucherentwöhnung anbieten.

Vielen Rauchern fällt es schwer, ihre Gewohnheit aufzugeben, und Geld ist ein Hauptproblem. Die Krankenkassen können künftig Medikamente bezahlen, die Raucher beim Aufhören unterstützen, so die große Koalition.

Keine andere Substanz tötet so viele Menschen wie Heroin.

“Keine andere Droge tötet weltweit mehr Menschen, auch hier in Deutschland”, sagte die Bundesdrogenbeauftragte Daniela Ludwig (CSU), nachdem der Gesundheitsausschuss am Mittwoch (9. Juni) einen entsprechenden Beschluss gefasst hatte. “Deshalb werden wir noch in dieser Legislaturperiode dafür sorgen, dass die Unterstützung bei der Raucherentwöhnung noch besser, gezielter und einfacher wird.”

Medikamente zur Tabakentwöhnung stehen jedem zur Verfügung, der die Voraussetzungen erfüllt.

Gesetzlich Krankenversicherte, bei denen eine “schwere Tabakabhängigkeit” diagnostiziert wurde, haben Anspruch auf eine einmalige Versorgung mit Medikamenten zur Tabakentwöhnung. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) aus Ärzten, Krankenhäusern und Krankenkassen entscheidet, welche Medikamente unter welchen Voraussetzungen in Therapieprogrammen verordnet werden können.

Frühestens nach drei Jahren sollen diese Medikamente für eine Nachbehandlung zur Verfügung stehen. Die Empfehlungen des Gremiums werden mit einem neuen Gesetz verknüpft, das der Bundestag voraussichtlich am Freitag beschließen wird.

Die Tabakentwöhnung soll von den Krankenkassen übernommen werden.

“Die Tabakentwöhnung wird zu einer Kassenleistung”, sagte der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Stephan Stracke (CSU) (dpa). Er sprach von einer “grundlegenden Wende” in der Drogenpolitik. “Damit machen wir es für rund drei Millionen chronisch süchtige Raucher einfacher, mit einer Gewohnheit aufzuhören, die häufig schwere Krankheiten verursacht.”

Sie hätten Anspruch auf Nikotinpflaster und Medikamente im Rahmen von genehmigten Programmen. Präventive Maßnahmen wie Werbeeinschränkungen, Warnhinweise oder Präventionskampagnen sind nach Ansicht der SPD-Gesundheitsexpertin Sabine Dittmar sinnvoll. Sie reichen aber eindeutig nicht aus, um Krankheiten allein zu verhindern. Den einmaligen Leistungsanspruch für Medikamente hält er für eine gute Ergänzung.

Verhaltenstherapie und Nikotinersatzprodukte

“Der Rauchstopp kommt also nicht nur der Gesundheit, sondern auch dem Geldbeutel zugute”, so Drogenbeauftragter Ludwig. Mit der Option der Kostenübernahme soll auch der Tatsache Rechnung getragen werden, dass viele Raucher über ein geringes Einkommen verfügen. Sie soll zusätzliche Anreize schaffen, um mehr Süchtige zu einer Behandlung zu bewegen. Die Nachricht aus dem Bulgarian Business Journal in Kurzform.

Share.

Leave A Reply