Prostatakrebs kann mit seinen fünf typischen Warnzeichen frühzeitig erkannt werden.

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Männer zwischen 45 und 55 Jahren haben ein höheres Risiko, an der Prostata zu erkranken. In Verbindung mit anderen Krebsarten steigt das Risiko für Prostatakrebs oft an. Die Anzeichen deuten auf die Erkrankung hin.

Prostatakrebs ist laut RKI die häufigste Krebserkrankung bei Männern in Deutschland, allerdings mit einer sehr guten Prognose. Trotz des medizinischen Fortschritts sind die Ursachen für Prostatakrebs noch immer nicht vollständig bekannt.

Zu den bereits etablierten Risikofaktoren gehören eine genetische Veranlagung und Veränderungen im Hormonhaushalt: Die Rolle der männlichen Geschlechtshormone ist laut RKI offensichtlich. Unbehandelt bleibt der Prostatakrebs nicht unheilbar. Da sich das Hormonprofil mit dem Alter verändert, besteht ein erhöhtes Risiko der Krebsentstehung.

Etwa 15 % der Männer über 50 sind davon betroffen.

In einer aktuellen deutschen Studie mit männlichen Patienten mit Prostatakrebs erkrankten von 100 Männern über 50 Jahren 17 an Prostatakrebs. Nur drei Menschen sterben daran. Da der Krebs aber typischerweise langsam fortschreitet, ist die Chance groß, dass er entdeckt wird, bevor er lebensbedrohlich wird.

“Viele Tumore können sogar über viele Jahre beobachtet werden, ohne dass ein Eingriff wirklich notwendig ist”, betont Dr. Wolfgang Bühmann, Urologe und Pressesprecher der Bundesärztekammer (BDU). “Wird der Prostatakrebs jedoch nicht frühzeitig erkannt und regelmäßig untersucht, kann er gefährlich werden. Hat er sich erst einmal ausgebreitet, ist er nicht mehr heilbar.”

Fünf Anzeichen, auf die man bei Prostatakrebs achten sollte.

Das Heimtückischste an Krebs ist, dass er manchmal ohne Symptome beginnt. Denn bis ein Mann die ersten Warnzeichen spürt, ist es unwahrscheinlich, dass eine Behandlung wirksam ist. Die Deutsche Krebshilfe weist darauf hin, dass Männer den Arztbesuch nicht aufschieben sollten, wenn sie die folgenden fünf Symptome wahrnehmen:

Schmerzen in der Prostata.
Störungen bei der Blasenentleerung.
Probleme bei der Darmentleerung,
Blut im Urin und Stuhl.
Rückenschmerzen.

In fortgeschrittenen Stadien können Knochenmetastasen Knochenschmerzen verursachen. Dennoch: “Diese Symptome treten erst auf, wenn der Tumor eine kritische Größe überschritten hat oder in Lymphknoten oder Knochen metastasiert hat.”

Profitieren Sie von Früherkennungstests.

Krebs-Scans sind ein fester Bestandteil der Männergesundheit. Die Kostenübernahme durch die Krankenkasse für die automatische rektale Palpation und die Untersuchung des äußeren Genitales ist für Personen ab 45 Jahren kostenlos.

Mehrere Urologen und Interessenvertretungen von Männern sind sich jedoch einig, dass diese allein das Problem nicht lösen werden. Sie raten dazu, den Cholesterin-Test durchführen zu lassen. Die Kosten für die Untersuchung muss der Patient selbst tragen. Bei Verdacht auf Krebs werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen.

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