PCOS (Polyzystisches Ovarialsyndrom) ist eine Hormonerkrankung, die das Risiko für Diabetes erhöht.

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PCOS (Polyzystisches Ovarialsyndrom) ist eine Hormonerkrankung, die das Risiko für Diabetes erhöht.

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Diabetes: Frauen mit PCOS haben ein erhöhtes Risiko für diese Erkrankung.

Etwa 15 % der deutschen Frauen im gebärfähigen Alter sind vom PCO-Syndrom (Polyzystisches Ovarialsyndrom, PCOS) betroffen. Die häufigste hormonelle Störung bei Frauen erhöht nach Ansicht von Fachleuten das Risiko, an Diabetes zu erkranken. Wer betroffen ist, hat auch ein höheres Risiko, eine Fettleber zu bekommen.

Das Polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) kann zu hartnäckigem Übergewicht, vermehrter Körperbehaarung, dünner werdendem Kopfhaar, unerfülltem Kinderwunsch und Akne führen, heißt es in einem aktuellen Papier der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Vielen der betroffenen Frauen ist nicht bewusst, dass die komplexe Fehlfunktion des hormonellen Regelkreises ihr Risiko für Typ-2-Diabetes um den Faktor zwei bis neun erhöht. Patientinnen mit PCOS haben zudem ein vierfach erhöhtes Risiko, eine Fettleber zu entwickeln.

Etwa 15 % der Frauen sind davon betroffen.

Das PCO-Syndrom (Polyzystisches Ovarialsyndrom, PCOS) ist laut Österreichs Gesundheitsportal “Gesundheit.gv.at” die häufigste Hormonerkrankung bei Frauen.

PCOS betrifft hierzulande etwa 15 % der Frauen im gebärfähigen Alter. Nach Angaben der DDG ist unter anderem das Gleichgewicht der Sexualhormone gestört. Die Folge: Ein Überschuss an männlichen Hormonen kann dazu führen, dass die weibliche Silhouette vermännlicht wird. Außerdem fällt das Kopfhaar aus und wächst an anderen Stellen nach dem männlichen Verteilungsmuster.

Außerdem stört ein Zuviel an Testosteron die Follikelbildung. Dies äußert sich in Unfruchtbarkeit und einer Zyklusstörung. In mehr als 70% der Fälle ist bei Ultraschalluntersuchungen der Eierstöcke eine perlenkettenartige Anordnung der Follikel zu sehen.

Dr. med. Susanne Reger-Tan, Privatdozentin, bemerkt: “Diese vielen kleinen Zysten haben der Erkrankung ihren Namen gegeben.” Kurzmeldung aus dem Bulgarian Business Journal.

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