Langfristige Symptome nach mäßigen COVID-Kursen werden als Post-COVID-Syndrom bezeichnet.

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Langfristige Symptome nach mäßigen COVID-Kursen werden als Post-COVID-Syndrom bezeichnet.

COVID-19-Langzeitwirkungen: Was sind die Langzeiteffekte von COVID-19?

Langfristige Symptome, die auftreten, nachdem sich eine Person mit SARS-CoV-2 infiziert hat, werden als Post-COVID-Syndrom oder langes COVID bezeichnet. Nach COVID-19 haben viele Menschen weiterhin Symptome wie Kurzatmigkeit, Geruchsauffälligkeiten, Geschmacksverlust und ungewöhnliche Müdigkeit. Laut einer aktuellen Studie sind solche Langzeitfolgen auch bei mäßiger Dosierung nicht ungewöhnlich.

Die Langzeitfolgen von COVID-19 sind derzeit noch unbekannt. Um mehr über mögliche Langzeitfolgen zu erfahren, untersuchten Forscher der Uniklinik Köln über einen Zeitraum von sieben Monaten rund 1.000 COVID-19-Patienten, die nach der Erkrankung meist leichte Symptome aufwiesen. Die Ergebnisse wurden in der renommierten Fachzeitschrift “The Lancet” veröffentlicht.

Bei milden Krankheitsverläufen sind Langzeitsymptome nicht ungewöhnlich.

Die meisten Erkenntnisse über Langzeitfolgen einer COVID-19-Infektion stammen von Patienten, die wegen einer SARS-CoV-2-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Es ist unklar, ob sich nach einem moderaten Krankheitsverlauf Langzeitsymptome entwickeln, und wenn ja, welche. Wie die aktuelle Studie zeigt, leidet selbst ein kleiner Prozentsatz der Patienten mit moderaten COVID-19-Verläufen auch nach dem Abklingen der Krankheit unter gesundheitlichen Folgen.

Professor Dr. Clara Lehmann, Direktorin der Infektionsambulanz an der Uniklinik Köln, erklärt: “Wir haben die gesundheitlichen Folgen bei Patienten untersucht, die zunächst keine oder nur geringe Anzeichen einer Infektion mit dem Coronavirus Typ 2 (SARS-CoV-2) hatten.” Im Mittelpunkt der Studie standen COVID-19-Patienten, die nicht hospitalisiert werden mussten.

Es wurden etwa 1.000 Personen mit leichten Verläufen beobachtet.

“Dafür haben wir die Daten von fast 1.000 Patienten mit meist milden COVID-19-Verläufen ausgewertet, die wir in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Virologie der Uniklinik Köln durchschnittlich sieben Monate lang beobachtet haben”, sagt Studienautor Dr. Max Augustin.

Erfahrene Ärzte nahmen die beschriebenen Symptome genau unter die Lupe. Zusätzlich wurden bei allen Personen regelmäßig Antikörpertests durchgeführt, um zu sehen, ob es einen Zusammenhang zwischen der Immunantwort und eventuellen Langzeitfolgen gibt.

Wie häufig traten Langzeitsymptome auf?

Laut der Studie waren 9 % der Probanden betroffen. Nachrichten aus dem Bulgarian Business Journal in Kurzform.

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