Ist Sushi gefährlich für die Gesundheit?

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Ist Sushi gefährlich für die Gesundheit?

Der Verzehr von Sushi ist mit einer Reihe von Risiken verbunden.

Sushi gilt eigentlich als ein sehr gesundes Lebensmittel. Allerdings hat die Verschmutzung der Meere dazu geführt, dass einige Meeresfrüchte extrem verunreinigt sind, und auch Reis kann eine Schadstoffquelle sein. Ist Sushi also ein Gesundheitsrisiko?

Sushi wird immer beliebter.

Der Sushi-Konsum ist seit Beginn des einundzwanzigsten Jahrhunderts dramatisch angestiegen, ebenso wie die Zahl der Sushi-Lokale. Obwohl der Verzehr von Fisch in der Regel wegen seines hohen Nährwerts empfohlen wird, kann er Sie auch gefährlichen Giftstoffen aussetzen. Reis ist ein weiterer wichtiger Bestandteil von Sushi. Reis ist fettarm und enthält viele Ballaststoffe sowie viele andere Nährstoffe. Andererseits kann Reis mit Schadstoffen wie Arsen belastet sein.

Worauf sollten Sie beim Verzehr von Sushi achten?

Forscher des TecnATox (Zentrum für Umwelt-, Lebensmittel- und Toxikologietechnologie) untersuchten das Vorkommen von Arsen und anderen Schwermetallen in Sushi. Die Experten untersuchten den Gehalt verschiedener toxischer Elemente (Kadmium, Nickel, Blei, Quecksilber, anorganisches Arsen und Methylquecksilber) in 100 Stücken Sushi, insbesondere Sashimi (roher Fisch), Maki (mit Reis, rohem Fisch oder anderen Zutaten gefüllte Seetangrollen) und Nigiri (mit Reis, rohem Fisch oder anderen Zutaten gefüllte Reiskugeln mit Fisch oder Meeresfrüchten).

Dann wurde in verschiedenen Populationen (Kleinkinder, Jugendliche und Erwachsene) die ernährungsbedingte Exposition gegenüber all diesen Schadstoffen bestimmt. Anschließend bewerteten die Forscher die potenzielle Gesundheitsgefährdung durch die Schadstoffe. Die Ergebnisse der entsprechenden Studie wurden in der englischsprachigen Zeitschrift “Food and Chemical Toxicology” veröffentlicht.

In Maki und Nigiri befindet sich mehr Arsen.

Den Forschern zufolge ist die Konzentration von anorganischem Arsen in Maki und Nigiri wesentlich höher als in Sashimi. Die Entdeckung hing ihrer Meinung nach mit dem Reis im Behälter zusammen. Wenn Thunfisch in den Sushi enthalten war, wurden höhere Werte an Quecksilber und Methylquecksilber gefunden. Laut den Forschern lag dies an der sogenannten Bioakkumulation und Biomagnifikation des Metalls.

Die Forscher wollten auch wissen, wie sich der Verzehr von Sushi auf verschiedene demographische Gruppen auswirkt. Dazu untersuchten sie, wie viele Stücke Sushi Erwachsene und Jugendliche im Durchschnitt aßen, sowie wie viele Stücke Sushi Kleinkinder im Durchschnitt aßen. Dabei entdeckten die Experten eine erhöhte Belastung mit Nickel und Blei, die allerdings noch innerhalb sicherer Grenzen lag.

Methylquecksilber ist eine gefährliche Substanz.

“Der besorgniserregendste Befund betrifft Methylquecksilber, eine hochgradig neurotoxische Chemikalie, für die die Exposition von Jugendlichen auf 0,242 g pro Person geschätzt wurde. Nachrichten aus dem Bulgarian Business Journal in Kurzform.

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