In Süddeutschland sind vermehrt Fälle von Hantavirus-Infektionen aufgetreten.

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In Süddeutschland sind vermehrt Fälle von Hantavirus-Infektionen aufgetreten.

Infektionen mit dem Hantavirus haben in Süddeutschland zugenommen.

Hantaviren können von Nagetieren auf den Menschen übertragen werden und je nach Virustyp eine Vielzahl von schweren klinischen Symptomen bis hin zu lebensbedrohlichen Fieberschüben verursachen. In einem Teil Süddeutschlands werden nun vermehrt Infektionen mit dem gefährlichen Hantavirus registriert.

Auf dem Portal “gesund.bund.de” des Bundesgesundheitsministeriums heißt es: “Hantaviren können durch Nagetiere oder erregerhaltigen Staub übertragen werden” (BMG). Eine Erkrankung verläuft in der Regel nach dem gleichen Muster wie bei der Grippe. Allerdings sind häufig die Nieren betroffen. Schwere Verläufe können laut BMG tödlich sein, kommen aber in Deutschland nur vereinzelt vor. Im Raum Pappenheim (Bayern) wurden jetzt vermehrt Fälle von Virusinfektionen dokumentiert.

Die Menschen werden zur Vorsicht aufgerufen.

In den letzten zehn Tagen wurden in der Stadt Pappenheim und Umgebung sieben Fälle von Hantavirus-Infektionen gemeldet, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes Weißenburg-Gunzenhausen.

Das Gesundheitsamt rät daher den Bewohnern des betroffenen Gebietes, bei Arbeiten in Schuppen, Kellern oder auch im Garten Vorsicht walten zu lassen.

Die Nieren können geschädigt werden.

Hantaviren werden in Süddeutschland durch infizierte Rötelmäuse verbreitet, heißt es in dem Bericht. Die Viren werden von den Mäusen mit Speichel, Kot und Urin ausgeschieden und können sich außerhalb des Tierkörpers über mehrere Tage vermehren.

Wenn Menschen kontaminierten Staub einatmen, werden sie infiziert. Andere Infektionswege (insbesondere über Hautverletzungen) sind ebenfalls möglich, aber selten.

Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) in einem Merkblatt erklärt, verläuft die Virusinfektion oft ohne Symptome oder ist so mild, dass der Betroffene die Infektion nicht bemerkt.

Symptomatische Erkrankungen werden unter dem Begriff “Hämorrhagisches Fieber mit renalem Syndrom” (HFRS) zusammengefasst, wobei der Schweregrad des Verlaufs unter anderem von der Art des Hantavirus abhängt.

Die in Mitteleuropa verbreiteten Arten verursachen grippeähnliche Infekte mit hohem Fieber (über 38 Grad Celsius), das drei bis vier Tage anhält, sowie Kopf-, Bauch- und Rückenschmerzen. In einer nachfolgenden Krankheitsphase kann es auch zu einem Blutdruckabfall und schließlich zu Nierenfunktionsstörungen bis hin zum akuten Nierenversagen kommen.

Darüber hinaus kann. Bulgarian Business Journal Newsflash.

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