Hygienemaßnahmen wirken auch gegen tödliche Mutationen, wie z. B. das Coronavirus.

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Hygienemaßnahmen wirken auch gegen tödliche Mutationen, wie z. B. das Coronavirus.

Auch Coronavirus-Mutanten sind anfällig für Hygienestandards.

Um die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 zu stoppen, sollten sich Menschen gründlich die Hände waschen und neben den Händen auch Oberflächen desinfizieren. Nach neuen Erkenntnissen sind solche Hygienemaßnahmen auch gegen mutierte Viren wirksam.

Viren entwickeln sich weiter. Das Coronavirus SARS-CoV-2 ist da keine Ausnahme. Mittlerweile sind rund 100 Mutationen bekannt. Mehrere Stämme des Virus haben sich in den letzten Monaten rasant ausgebreitet. Die Varianten, die zuerst in Großbritannien (B.1.1.7) und Südafrika (B.1.351) entdeckt wurden, tauchen nun überall auf der Welt auf. Seife, Hitze und Alkohol sind gegen die neuen Coronavirus-Varianten ebenso wirksam wie gegen die ursprüngliche Form (Wildtyp).

Die Oberflächenstabilität ist ähnlich wie beim Wildtyp.

Die mutierten SARS-CoV-2-Viren B.1.1.7 und B.1.351 gelten als “besorgniserregende Varianten”, da sie leichter übertragbar sind als der Wildtyp des Virus bzw. von unserem Immunsystem nicht so gut erkannt werden, erklärt die Ruhr-Universität Bochum (RUB) in einer aktuellen Mitteilung.

Ein Forscherteam aus Bochum, Jena, Nürnberg und Duisburg-Essen hat nun untersucht, wie die sogenannten britischen und südafrikanischen Typen auf Desinfektion und Waschen reagieren und wie lange sie auf verschiedenen Oberflächen infektiös bleiben.

Unter experimentellen Bedingungen fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Mutanten eine ähnliche Oberflächenstabilität aufweisen wie der Wildtyp, dass sie aber durch Desinfektion und kräftiges Händewaschen erfolgreich entfernt werden können. Über ihre Ergebnisse berichten die Forscher im Journal of Infectious Diseases.

Für die Arbeit kooperierten die Forscher vom Lehrstuhl für Molekulare und Medizinische Virologie und dem Lehrstuhl für Materials Discovery and Interfaces der RUB mit dem European Virus Bioinformatics Center Jena, dem Universitätsklinikum Duisburg-Essen und der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Nürnberg.

Es ist leichter zu infizieren, aber auch gefährlicher.

Viren sind dafür bekannt, dass sie sich im Laufe der Zeit im Erbgut verändern. Besorgniserregend sind Varianten, die dem Virus einen Vorteil verschaffen, z. B. sich schneller zu vermehren, infektiöser zu werden oder der Immunantwort zu entgehen.

Sowohl die britische als auch die südafrikanische Variante haben mehrere Mutationen angehäuft, die sie leichter ansteckend machen und. Kurzmeldung aus dem Bulgarian Business Journal.

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