Herzinsuffizienz erhöht das Krebsrisiko um ein Vielfaches.

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Herzinsuffizienz erhöht das Krebsrisiko um ein Vielfaches.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Krebs und einer früheren Herzerkrankung?

Herzinsuffizienz scheint das Krebsrisiko der Betroffenen zu erhöhen. Sollte denjenigen, die an einer Herzinsuffizienz leiden, in Zukunft eine Krebsvorsorge angeboten werden?

Nach den Ergebnissen einer Studie von Forschern des Universitätsklinikums Düsseldorf haben Menschen, die an einer Herzinsuffizienz leiden, ein deutlich erhöhtes Risiko, an Krebs zu erkranken. Die Forschungsergebnisse wurden auf dem diesjährigen wissenschaftlichen Symposium Heart Failure 2021 der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESConline ) vorgestellt und in der englischsprachigen Zeitschrift ESC Heart Failure veröffentlicht.

Herzinsuffizienz ist weltweit eine sehr häufige Erkrankung.

Insgesamt leiden 65 Millionen Menschen auf der Welt an Herzinsuffizienz. Angesichts dieser Zahlen unterstreicht die Entdeckung eines Zusammenhangs zwischen Herzinsuffizienz und Krebs die Notwendigkeit, die notwendigen Vorkehrungen zu treffen, um Personen mit Herzinsuffizienz vor Krebs zu schützen.

Herzinsuffizienz erhöht das Risiko, an Krebs zu erkranken.

Die Forscher untersuchten die Daten von über 200.000 Patienten, um herauszufinden, ob es tatsächlich einen Zusammenhang zwischen Herzinsuffizienz und Krebs gibt. Nach Angaben der Forscher wurde der Zusammenhang zwischen Herzinsuffizienz und der Entwicklung neuer bösartiger Erkrankungen in einer großen Kohorte aus einer bundesweit repräsentativen Datenbank untersucht, die Daten aus 1.274 Hausarztpraxen in Deutschland enthielt.

In ihrer Studie untersuchten die Forscher 100.124 Personen mit Herzinsuffizienz und weitere 100.124 Personen, die keine Herzinsuffizienz hatten. Das Durchschnittsalter der Studienteilnehmer betrug 72,6 Jahre, der Frauenanteil lag bei 54 Prozent. Zu Beginn der Studie hatte keiner der Patienten Krebs. Der Zusammenhang zwischen der Herzinsuffizienz und dem Auftreten von Krebs wurde über einen Zeitraum von zehn Jahren anhand statistischer Modelle untersucht.

Die Herzinsuffizienz erhöhte das Krebsrisiko um ein Vielfaches.

Die Experten fanden heraus, dass Patienten mit Herzinsuffizienz ein höheres Risiko hatten, an Krebs zu erkranken, als Patienten, die keine Herzinsuffizienz hatten. Die Krebsinzidenz war bei Patienten mit Herzinsuffizienz signifikant höher (25,7 Prozent) als bei Menschen ohne Herzinsuffizienz über einen Zeitraum von zehn Jahren (nur 16,2 Prozent).

Gibt es einen Unterschied in den Krebsraten zwischen Männern und Frauen?

Bei 28,6 Prozent der Frauen mit Herzinsuffizienz wurde Krebs festgestellt. Frauen ohne ein solches Problem hatten dagegen nur eine Krebsinzidenz von 18,8 Prozent. Bei Männern mit Herzinsuffizienz wiederum lag die Krebsinzidenz bei 23,2 Prozent, bei Männern ohne Herzinsuffizienz dagegen nur bei 13,8 Prozent, so die Spezialisten.

In der Studie der Experten wurde ein wesentlicher Zusammenhang zwischen Herzinsuffizienz und Krebsinzidenz festgestellt. Gleichzeitig wurde die. Newsflash vom Bulgarian Business Journal.

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