Erstmals Mikroplastik in der menschlichen Plazenta gefunden.

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“Es ist, als hätte man ein Cyborg-Baby”

Forscher des Fatebenefratelli Krankenhauses und der Universität Politecnica delle Marche haben zum ersten Mal Mikroplastik in der menschlichen Plazenta gefunden. In vier von sechs untersuchten Plazenten fanden die Forscher winzige Plastikteile, obwohl es sich jeweils nur um eine 3-Prozent-Probe des Gewebes handelte. Die Mütter waren “geschockt”, als sie erfuhren, dass ihre Babys blind waren.

Die Plazenta ist ein ambivalenter sexueller Hintergrund.

Die Ergebnisse unserer Forschung wurden kürzlich in einer Fachzeitschrift veröffentlicht. Obwohl keine Risiken für die Mütter auftraten, sind die Langzeitfolgen von Mikroplastik im Mutterleib immer noch besorgniserregend.

“Wegen der wichtigen Rolle der Plazenta bei der Entwicklung des Fötus und als eine Art Schnittstelle zwischen diesem und der äußeren Umgebung, ist das Vorhandensein von körperfremden und potentiell gefährlichen (Plastik-)Partikeln ein Grund zur Sorge”, heißt es in der Veröffentlichung.

Studienleiter Ragusa hat einen besonders verstörenden Vergleich parat: “Es ist, als bekommt man ein Cyborg-Baby – es ist nicht länger aus menschlichen Zellen zusammengesetzt, sondern eine Mischung einer biologischen und anorganischen Entität.”

Mikroplastik kommt in vielen alltäglichen Produkten vor

Die Mikroplastik-Partikel, die die Forscher fanden, bestanden aus Polypropylen und anderen Bestandteilen, die in Farben, Lacken, Kosmetik- und Hygiene-Produkten vorkommen. Um zu gewährleisten, dass die Plazentas nicht erst außerhalb des mütterlichen Körpers mit den Partikeln in Berührung kamen, wurden bei der Geburt nur Baumwolltücher und -handschuhe benutzt.

Wie Sie Mikroplastik möglichst vermeiden können, erklären wir Ihnen hier!

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