Eine düstere Prognose von Direktor Wieler: “Uns stehen schwierige Wochen bevor!”

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RKI-Chef will die Öffentlichkeit informieren.

Trotz Abriegelung: Die HIV-Raten in Deutschland bleiben hoch. Zudem befürchten Experten die Ausbreitung eines neuen Virus und spekulieren, dass es bis zu 70 Prozent ansteckender ist als bisher bekannte Stämme. Angesichts dieser Situation bittet der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Wieler, die Menschen an Weihnachten nicht auf die Straße und aus den Städten zu gehen. Es stünden schwierige Tage bevor, sagte er. “Wir sollten sie nicht noch schwieriger machen”, riet der RKI-Präsident den Bürgern. Er wies aber auf mögliche Wege hin, um dieser tragischen Pandemie-Situation zu entgehen.

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Die Infektionsraten sinken am schnellsten, wenn jeder etwas unternimmt.

Diese Probleme werden sich weiter verschärfen, so Wieler. Virusinfektionen treten in der gesamten Bevölkerung auf und werden sowohl bei älteren Menschen als auch bei jungen Erwachsenen beobachtet. Es ist zu befürchten, dass mit dem Näherrücken der Feiertage die Infektionsrate steigt.

Er sagte auch, dass die Impfungen erst im nächsten Jahr durchgeführt werden und dass sie nicht für die Freigabe und Hygiene erforderlich sind. Es wird Zeit brauchen, um die ausreichende Anzahl von Menschen zu impfen.

Wenn sich jedoch jeder der neuen Einschränkungen bewusst ist und sie befolgt, kann der Ausbruch schneller gestoppt werden. Daher sollten die Bürger die Festtage nur mit den Menschen verbringen, die sie am besten kennen, und alle Treffen auf eine maximale Anzahl von Personen beschränken.

Das britische Englisch ist bereits da.

Die in Großbritannien entdeckte Variante des Virus stellt eine noch größere Bedrohung für Deutschland dar, denn das Robert-Koch-Institut geht davon aus, dass sich die Mutation auch hierzulande ausbreiten wird. Zwar sei die Entwicklung noch nicht bewiesen, argumentiert Wieler. Aber: “Ich schätze die Wahrscheinlichkeit als sehr, sehr hoch ein.”

Wie groß der Einfluss der Mutation auf die Infektionsrate ist, lasse sich derzeit noch nicht mit Sicherheit sagen, sagt er. Es handele sich um ein sehr intensives Projekt, bei dem noch viele Fragen zu klären seien. Generell sei aber klar, dass Viren dazu neigen, sich mit zunehmender Ausbreitung stärker weiterzuentwickeln.

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