Ein möglicher Ansatz zur Früherkennung der Parkinson-Krankheit wurde beschrieben.

0

Ein möglicher Ansatz zur Früherkennung der Parkinson-Krankheit wurde beschrieben.

Biomarker für die Früherkennung der Parkinson-Krankheit

Die Parkinson-Krankheit ist eine der häufigsten Erkrankungen des Nervensystems weltweit und wird häufig fehldiagnostiziert. Da die Schädigung der Nervenzellen im Gehirn bereits mehrere Jahre vor dem Auftreten der ersten Symptome beginnt, könnte eine frühzeitige Diagnose das Fortschreiten der Krankheit drastisch begrenzen. Ein deutsches Forscherteam hat einen neuen Weg entwickelt, um Erkrankungen wie Morbus Parkinson frühzeitig zu erkennen.

Mit Hilfe von Biomarkern im Blut stellt eine Forschergruppe der Universität des Saarlandes eine neue Strategie vor, um Erkrankungen wie Morbus Parkinson schon vor dem Auftreten von Symptomen zu erkennen. Die Ergebnisse wurden kürzlich in der Zeitschrift Nucleic Acids Research veröffentlicht (Oxford Academic).

Für die Parkinson-Krankheit gibt es möglicherweise einen Früherkennungstest.

MicroRNAs könnten als potenzielle Biomarker für die Frühdiagnose von Erkrankungen wie Morbus Parkinson genutzt werden, so die Forscher um Professor Eckart Meese und Caroline Diener vom Institut für Humangenetik der Universität des Saarlandes. Die Hans und Ruth Gießen Stiftung förderte die Forschung mit 25.000 Euro, die zu einem Parkinson-Früherkennungstest führen könnte.

Die Parkinson-Krankheit wird häufig zu spät diagnostiziert.

Langsame Bewegungsabläufe, angespannte Muskeln und unkontrollierbares Zittern sind häufige Symptome der Parkinson-Krankheit. Wenn diese Symptome auftreten, ist die Krankheit bereits weit fortgeschritten. Die Parkinson-Krankheit hingegen wird meist erst in diesem Stadium diagnostiziert. Wird die Krankheit früh genug erkannt, kann die Kettenreaktion im Körper deutlich verzögert, wenn nicht sogar ganz verhindert werden.

Hindernisse in der Parkinson-Forschung

Die Parkinson-Krankheit ist hinsichtlich ihrer Entstehung und ihres Verlaufs noch wenig bekannt. Die Erforschung des Themas ist zum Beispiel deshalb schwierig, weil die Krankheit erst spät in ihrem Verlauf entdeckt wird, vergleichbar mit der Alzheimer-Krankheit. Die Ergebnisse dieser Studie könnten den Forschern helfen, besser zu verstehen, was auf zellulärer Ebene bei Erkrankungen wie Parkinson und Krebs passiert.

Die Parkinson-Krankheit ist durch fehlerhafte Signalwege gekennzeichnet.

Die Forschung konzentriert sich auf microRNAs, das sind Makromoleküle, die Zellsignalwege regulieren. Bestimmte Signalwege werden bei Krankheiten wie Parkinson dysfunktional. Ziel der Studie war es, den Unterschied zwischen “gesundem” und “krankem” Zustand zu bestimmen. Außerdem wurde die Funktion bestimmter microRNAs erforscht sowie Techniken, diese zu modifizieren.

Krebs und die Parkinson-Krankheit haben viele Gemeinsamkeiten.

Die Signalübertragung im Körper spielt sowohl bei Parkinson als auch bei Krebs eine entscheidende Rolle, so das Forscherteam. Hunderttausende von Prozessen laufen in unserem Körper regelmäßig…. Kurznachricht aus dem Bulgarian Business Journal.

Share.

Leave A Reply