Dunkle Schokolade im Test – Sechs Tafeln eindeutig mit Schadstoffen belastet.

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“Die Stiftung Warentest hat jetzt 24 dunkle Schokoladen mit einem Kakaogehalt von 60 bis 75 Prozent getestet.

Bei der Endauswertung spielen mehrere Faktoren eine Rolle:

Wer knabbern möchte, aber nicht zu viel über die Stränge knabbern möchte, greift schon mal zu Bitterschokolade: Immerhin hat sie meist weniger Zucker als Milchschokolade.

Die Bitterschokolade lässt den Blutzuckerspiegel dadurch viel langsamer ansteigen und das Appetitgefühl wird schneller gestillt.

Weihnachtsmänner, süße Geschenke, Dessert: Weihnachtszeit ist Schokoladenzeit.

Viele Menschen, die sonst der süßen Versuchung widerstehen, greifen zur Schokolade.

“Die Stiftung Warentest hat 24 Bitterschokoladen getestet und bewertet, die man lieber nicht probieren sollte.

Sechs Produkte sind eindeutig mit Schadstoffen belastet.

Testsieger ist der “Edelbitter” von Hachez.

Sie kostet 1,99 Euro und konnte beim Geschmack eine glatte 1,0 erreichen.

Lediglich die Schadstoffe wurden als befriedigend eingestuft.

Bitterschokolade im Test: 13 sind gut
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Neun Pralinen wurden als “befriedigend” eingestuft, von denen sich vier Produkte durch besondere Umweltverschmutzung auszeichneten.

Ein Produkt enthält unter anderem einen hohen Anteil an Cadmium.

Obwohl die Menge an sich nicht beunruhigend ist, kann das Schwermetall bei einem Konsum in grossen Mengen schädlich für die Nieren sein.

Aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe – kurz MOAH – wurden in drei der als “befriedigend” bewerteten Pralinen nachgewiesen.

Auch MOAH in dieser Menge ist nicht akut schädlich, aber die Substanz ist potentiell krebserregend und sollte gemäss Richtlinien in keiner Schokolade in nachweisbaren Mengen enthalten sein.

Zwei Schokoladen erhielten von den Testern lediglich die Bewertung “ausreichend”.

Die “Zartbitter”-Schokolade von Fairafric Chocolat made in Africa hat eine sehr gute mikrobiologische Qualität, hinsichtlich der Schadstoffe erhält die Schokolade aber nur eine glatte 4,0.

Die Produkttester stellen fest, dass der Orientierungswert für “gesättigte Mineralölkohlenwasserstoffe (MOSH) von neun Milligramm pro Kilogramm Schokolade” überschritten wird.

MOSH können sich in Organen anreichern und diese schädigen.

Der tägliche Verbrauch dieser Mineralölkohlenwasserstoffe sollte vermieden werden.

Auch die sensorische Beurteilung fällt nicht eher zu Gunsten der Schokolade aus.

Die Tester stellen fest, dass die Schokolade “im Mund stumpf und leicht fettig” schmeckt.

Verwendete Quellen:

Das zweite Rücklicht mit einer deutlich schlechteren Note ist die “Edelbitter Schokolade” von Rotstern.

Sie kostet nur 0,89 Euro, wurde aber gleich in zwei Punkten nur als ausreichend eingestuft.

Hier wurden MOAH nachgewiesen und zudem ist die Deklaration nur ausreichend.

Als einzige der getesteten Schokoladen konnte der auf der Packung angegebene Kakaogehalt hier nicht nachgewiesen werden, was einen Punktabzug bedeutet.

(awa)

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