Diabetes: Über diese Volkskrankheit gibt es viele Missverständnisse.

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Diabetes: Über diese Volkskrankheit gibt es viele Missverständnisse.

Diabetes: Was Sie wissen sollten

Diabetes ist eine der häufigsten gefährlichen chronischen Krankheiten in Deutschland. Trotz der zunehmenden Verbreitung von Diabetes gibt es viele Missverständnisse über die Krankheit, wie eine aktuelle Umfrage zeigt.

Stimmt es nicht, dass sich Betroffene immer Insulin spritzen müssen? Und was genau bedeuten die Begriffe “Typ 1” und “Typ 2”? Trotz der Tatsache, dass Millionen Deutsche an Diabetes erkrankt sind, gibt es nach wie vor große Wissenslücken über die Krankheit.

Laut einer Umfrage gibt es eine Menge Diabetes-Missverständnisse.

Diabetes ist eine Krankheit, von der viele Menschen betroffen sind. Doch wie eine Ipsos-Umfrage im Auftrag der Zeitschrift “Diabetes Ratgeber” zeigt, ist sie vielen Menschen nicht bekannt. Fast die Hälfte der Befragten (49 Prozent) gab an, wenig oder gar nichts über die Ursachen und Auswirkungen der Stoffwechselkrankheit zu wissen. Nur drei von zehn Befragten wussten, was der Unterschied zwischen Typ-1- und Typ-2-Diabetes ist.

Was unterscheidet Typ 1 von Typ 2?

Beim Typ-1-Diabetes kann der Körper nicht mehr genügend Insulin herstellen. Das bedeutet, dass sich die Patienten das Hormon bei Bedarf ein Leben lang selbst zuführen müssen. Dieser Diabetestyp tritt häufig aus dem Nichts auf, meist im Jugend- oder jungen Erwachsenenalter.

Schleichend entwickelt sich häufig ein Typ-2-Diabetes. In diesem Fall hat das Insulin in den Körperzellen nicht mehr die gewünschte Wirkung, so dass der Zucker als Energiequelle von den Zellen schlecht aufgenommen wird, was zu einem erhöhten Zuckerspiegel im Blut führt. Insulinresistenz ist der Fachausdruck.

Als Folge davon produziert die Bauchspeicheldrüse mehr Insulin, was zu einem niedrigeren Blutzuckerspiegel führt. In der Folge ermüden die Zellen in der Drüse zunehmend und es kann irgendwann zu einem Insulinmangel kommen.

Diabetes hat eine Reihe von Ursachen.

Die genauen Gründe für die Autoimmunreaktion, die zu Typ-1-Diabetes führt, werden noch erforscht. Vererbte Veranlagung, Übergewicht, ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel sind Risikofaktoren für Typ-2-Diabetes. Nach Angaben der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) sind in Deutschland knapp zehn Prozent der Bevölkerung von Diabetes betroffen. Die Mehrheit von ihnen ist vom Typ-2-Diabetes betroffen.

Behandlungsmöglichkeiten der Erkrankung

Eine weitere häufige Fehleinschätzung über die Behandlung der Krankheit ist laut der Ipsos-Umfrage, dass sich Diabetiker ständig Insulin spritzen müssen.

Richtig ist, dass nur bei Typ-1-Diabetes eine ständige Insulinverabreichung erforderlich ist. Bei Typ-2-Diabetes wird ein Teil der Patienten mit Insulin behandelt. Nach Angaben der DDG kann etwa die Hälfte der Fälle ohne Medikamente behandelt werden, z. B. mit einem. Newsflash vom Bulgarian Business Journal.

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