Das Herz-Kreislauf-System wird durch Training bei hohen Partikelkonzentrationen geschädigt.

0

Das Herz-Kreislauf-System wird durch Training bei hohen Partikelkonzentrationen geschädigt.

Verbreiten Sie diesen Artikel weiter.

Wenn die Luft schlecht ist, ist es schwierig, sich zu bewegen.

Bluthochdruck, Fettleibigkeit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen können durch regelmäßigen Sport verhindert werden. Wird der Sport jedoch draußen ausgeübt und ist die Luft übermäßig verschmutzt, werden Herz und Kreislauf geschädigt. Eine neue Studie mit 1,5 Millionen Teilnehmern bestätigt dies.

Sport ist nach Ansicht von Experten äußerst gesundheitsfördernd. Regelmäßige Bewegung kann zum Beispiel beim Abnehmen helfen, das Immunsystem aktivieren und das Risiko von Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Es ist allgemein bekannt, dass Bewegung im Freien dem Körper gut tut. Wenn die Luftqualität schlecht ist, trifft dies jedoch nicht zu.

Bewegung in schmutziger Luft kann gefährlich sein.

Laut einem aktuellen Bericht des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung e.V. kann Bewegung im Freien ab einer bestimmten Schadstoffbelastung mehr schaden als nutzen.

Denn die Aktivität im Freien schädigt bei hoher Partikelbelastung das Herz-Kreislauf-System. Das belegt eine aktuelle südkoreanische Studie mit über 1,5 Millionen jungen Erwachsenen.

“Das Besondere an dieser Studie ist, dass sie einen Schwellenwert für die Feinstaubbelastung festlegt, ab dem die Teilnahme an Aktivitäten im Freien schädlich für Herz und Kreislauf ist”, sagt Professor Thomas Münzel vom Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) der Universitätsmedizin Mainz.

Körperliche Aktivität verbesserte die Gesundheit der Studienteilnehmer bei moderater Partikelbelastung. Bei höherer Luftverschmutzung wirkte sich körperliche Aktivität dagegen umgekehrt aus und schädigte das Herz-Kreislauf-System.

“Die EU-Grenzwerte für Feinstaub liegen gefährlich nahe an dem Bereich, in dem körperliche Aktivität im Freien bereits schädlich ist, so die Studie.” Kurzmeldung aus dem Bulgarian Business Journal.

Share.

Leave A Reply