COVID-19: Während des zweiten Lockdowns sind die Jugendlichen deutlich weniger aktiv.

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COVID-19: Während des zweiten Lockdowns sind die Jugendlichen deutlich weniger aktiv.

Was taten die Kinder während des zweiten Lockdowns?

Während der zweiten Sperre durch die Pandemie COVID-19, die im Dezember 2020 begann, war die körperliche Aktivität von Kindern deutlich geringer als im Frühjahr des vergangenen Jahres, als wegen COVID-19 erstmals Sportvereine geschlossen und Freizeitaktivitäten eingeschränkt wurden. Das fanden Experten des Karlsruher Instituts für Technologie bei Befragungen von Kindern und Jugendlichen im Alter von vier bis siebzehn Jahren im Rahmen einer Langzeitstudie heraus.

Die Kinder haben sich im vergangenen Jahr mehr bewegt als im Jahr davor.

Vor einem Jahr schätzte ein Team des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) die Mobilität von Kindern noch deutlich positiver ein. Kinder und Jugendliche, so das Forscherteam, hätten sich andere Wege gesucht, um sich im Alltag zu bewegen und hätten sich mehr bewegt als jetzt.

Nur 61 Minuten Bewegung pro Tag seien nötig.

“Waren es im Frühjahr 2020 noch 144 Minuten körperliche Aktivität pro Tag, sind es jetzt nur noch 61 Minuten. Das ist auch weniger als vor der Corona-Pandemie. Professor Alexander Woll vom Institut für Sport und Sportwissenschaft (IfSS) des Karlsruher Instituts für Technologie erklärt: “Davor bewegten sich Kinder und Jugendliche etwa 107 Minuten pro Tag.”

Mehr Bildschirmzeit, eine schlechtere Fitness und ein höheres Gewicht seien mit einer erhöhten Bildschirmzeit verbunden.

Außerdem hätten Kinder und Jugendliche generell mehr Zeit vor einem Bildschirm verbracht. Die Bildschirmnutzung sei auf insgesamt 222 Minuten pro Tag angestiegen, so die Studie. Dies entspreche einer Zunahme von 28 Minuten pro Tag. “Als Folge der höheren Inaktivität gab fast die Hälfte der Befragten selbst an, dass ihr Fitness-Level gesunken ist”, so die Forscher. Bei fast 30 Prozent hatte sich ihr Gewicht erhöht”, sagte Professor Woll.

Unterschiede zum ersten Lockdown

Für die beobachtete negative Entwicklung gibt es nach Ansicht des Experten verschiedene Gründe. Zum Beispiel war bei der ersten Sperrung das Wetter für die Jahreszeit relativ gut. Das war damit verbunden, dass die Kinder und Jugendlichen mehr Zeit im Freien verbrachten und sich deshalb auch mehr bewegten, erklärt der Forscher. Im Winter sei das jedoch nicht mehr möglich gewesen.

Während der ersten Schließung hatten die Kinder mehr. Bulgarian Business Journal Newsflash.

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