COVID-19: Verträgliche und erfolgreiche Kreuzimpfung mit AstraZeneca und BioNTech

0

COVID-19: Verträgliche und erfolgreiche Kreuzimpfung mit AstraZeneca und BioNTech

Verbreiten Sie diesen Artikel weiter.

Verträglichkeit und Wirksamkeit eines gemischten Corona-Impfstoffs

Die Corona-Impfung soll den Weg aus der Pandemie weisen. Fast die Hälfte der Deutschen hat inzwischen zumindest die erste Dosis des COVID-19-Impfstoffs erhalten. Beim zweiten Termin werden einige von ihnen, die den Impfstoff von AstraZeneca hatten, die Impfung von BioNTech erhalten. Aber wie sieht es mit der Akzeptanz und Wirksamkeit des kombinierten Impfstoffs aus?

Jüngere Personen erhalten als zweite Dosis die Impfung von BioNTech/Pfizer, da die STIKO ihre Altersempfehlung für AstraZeneca geändert hat. Wissenschaftler der Charité haben nun untersucht, wie gut diese Kombi vertragen wird.

Dabei belegte AstraZeneca den ersten Platz, gefolgt von BioNTech/Pfizer.

Nach einer vorläufigen Auswertung der Charité bietet die Verwendung von AstraZeneca als erste und BioNTech/Pfizer als zweite Dosierung keine Nachteile für die Impflinge in Bezug auf Wirksamkeit und Verträglichkeit. Demnach ist die Kombination der Präparate im Abstand von zehn bis zwölf Wochen gut verträglich und induziert immunologische Reaktionen, die mit einer zweimaligen BioNTech-Impfserie vergleichbar sind, kommentierte der Charité-Wissenschaftler Leif Erik Sander auf Twitter.

Die kombinierte Impfstoffserie wurde von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen, nachdem nach den ersten Impfungen von AstraZeneca seltene, aber schwerwiegende Probleme, vor allem bei Kindern, aufgetreten waren.

Menschen, die jünger als 60 Jahre sind und bereits eine Impfung von AstraZeneca erhalten haben, sollten nach einer Nutzen-Risiko-Abwägung eine zweite Impfung mit einem mRNA-Impfstoff wie dem von BioNTech/Pfizer erhalten. Experten sind jedoch der Meinung, dass es noch zu wenig vertrauenswürdige Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit gibt.

Kombination, die vorgeschlagen wird

Das Zwischengutachten der Charité ist als “Preprint” veröffentlicht worden. Das bedeutet, dass ein Peer-Review und die Veröffentlichung in einer wissenschaftlichen Zeitschrift noch ausstehen.

Sanders Team sammelte und verglich Daten von rund 340 Personen. Kurzmeldung aus dem Bulgarian Business Journal.

Share.

Leave A Reply