Christian Drosten umarmt Weihnachten – aber wie?

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Count to Dream, Christian Drosten bei “Fest und Flauschig”

Die diesjährige Weihnachtsausgabe von “Phase” wurde von Christian Drosten (48) und seinem besten Freund Olli Schulz (47, “Fest und Flauschig”) mitmoderiert. Sie wurden von Jan Böhmermann (39) nach ihren Weihnachtsplänen für 2020 befragt. Drosten reflektierte über die Art und Weise, wie die Leute über ihn denken, über sein Privatleben und warum er sich nicht für Köln interessiert.

Das Weihnachtsfest von Christian Drosten: eine Mini-Familie.

Drosten hält sein Weihnachtsfest in diesem Jahr klein. Er hat nur die Familie. Der Winter ist eine gute Zeit, um sich auf das Fest zu besinnen, weil die Arbeitszeiten reduziert wurden und die Menschen mehr zu Hause sind. Aber es gilt, sich nicht zu sehr darauf zu konzentrieren, denn wenn das alle täten, hätten wir es nicht geschafft.

“Da geht was” wurde die Corona-Mutation von einem Virologen abgeklärt.

Neue Popularität: “Mit Mütze und Mundschutz kein Problem!”

Auf das letzte Jahr und seine neue Popularität angesprochen, sagte Drosten: “Es war anstrengend, es war zum Teil wie ein Tunnel und es ist nichts, was man unbedingt wiederholen muss.” Obwohl seinen Namen mittlerweile das ganze Land kennen dürfte, kann er aber noch unbehelligt auf der Straße laufen, so Drosten: “Mit Mütze und Mundschutz kein Problem!”

Drosten über seine Vergangenheit als Metal-Gitarrist

Musiker Olli Schulz interessierte sich vor allem für Drostens Musikgeschmack – und seine Einschätzung, wann Live-Musik wieder möglich wäre. “Ich denke, dass das im Herbst wieder gehen wird”, so Drostens Antwort. “Ich glaube nicht, dass man nächstes Jahr im Herbst kategorisch Kulturveranstaltungen absagen wird.” Man werde aber eine Art Kompromiss finden müssen, da es im Moment nicht danach aussehe, dass über die Impfung bis dahin eine Herdenimmunität geschaffen sei.

Sein letztes Konzerterlebnis sei der US-amerikanische Singer/Songwriter William Fitzsimmons (42, “I Don’t Feel It Anymore”) in Marburg gewesen. “In einem sehr kleinen Studentenclub, war ein gutes Konzert.” Er würde “am liebsten in einem Club, wo es von der Decke tropft, etwas Bekanntes sehen. Jochen Distelmeyer in so einer kleinen dunklen Höhle, das wäre schon was…”

Bei der Gelegenheit fragte Schulz auch gleich nach der musikalischen Vergangenheit des Virologen. “Waren Sie früher wirklich Metal-Gitarrist?” Drosten: “Ich habe auch mal in so einer Band gespielt, ja, war cool.” Es sei allerdings keine bekannte Gruppe gewesen, sondern eine Abiturientenband namens Cursed Earth.

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