Auf diese Weise werden die Menschen einen Termin vereinbaren, um den Corona-Impfstoff in ihrem Bundesland zu erhalten.

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Wie bekomme ich einen Termin, um den Corona-Impfstoff zu erhalten?

Die Impfung hat in Deutschland begonnen, die ersten Kliniken haben am 27. Dezember ihren Betrieb aufgenommen. Die Bevölkerung wird als erste in Betracht gezogen. Dazu gehören Personen, die in Alten- und Pflegeheimen arbeiten, sowie Personen, die als medizinisches und pflegerisches Personal tätig sind. Sobald die Impfdosen für andere Gruppen zur Verfügung stehen, wird jeder einen Termin vereinbaren können, um Impfstoffe zu erhalten, und zwar in seinem jeweiligen Bezirk. Hier ist eine Beispielliste, wo der Termin in jedem Bundesland verfügbar ist.

Baden-Ren�

Die Impfung gegen das Corona-Virus kann über die Hotline 116117 und die Internetseite www.116117.de erfolgen. Außerdem ist die App aus dem gleichen Grund zugänglich. Zukünftig soll auch die mobile Anmeldung zur Impfung genutzt werden.

“Bayern”

In Bayern können Patiententermine telefonisch über die zentrale Impfstelle vereinbart werden. Auf der Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege können Urlauber anhand ihrer Postleitzahl die Telefonnummer einer Impfstelle abfragen. Die Online-Anmeldung wird ab den kommenden Monaten des Jahres 2020 zur Verfügung stehen.

Berlin

In Berlin erfolgt die Terminvergabe nicht über die 116117. Dort werden Impf-Termine nur nach schriftlicher Einladung durch den Berliner Senat bzw. durch die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung vergeben. In einem Einladungs-Brief erhalten Impfberechtigte dann alle Informationen zur Terminbuchung.

Brandenburg

Ab dem 4. Januar 2021 soll die telefonische Terminvereinbarung zur Corona-Impfung über ein Callcenter KVBB in Brandenburg möglich sein. Die Telefonnummer sowie die Personen, die zuerst anrufen können, will das Land noch bekannt geben. Zunächst seien in Brandenburg nur telefonische Terminbuchungen vorgesehen, teilt das Land in einer Pressemitteilung mit. Dadurch solle Missbrauch vermieden werden. Auch ein Einladungsverfahren per Brief über die Einwohnermeldeämter sei nicht geplant. Im Laufe des Jahres 2021 solle jedoch eine Online-Buchung von Impfterminen möglich werden.

Bremen

In Bremen werden Bürgerinnen und Bürger schriftlich über die Möglichkeit einer Impfung informiert, sobald ausreichend Impfdosen zur Verfügung stehen, und können auf Basis der schriftlichen Einladung einen Termin vereinbaren.

Hamburg

Aktuell werden in Hamburg noch keine Termine für die Impfung im Corona-Impfzentrum vergeben. Zukünftig solle es jedoch möglich sein, Termine telefonisch oder digital zu vereinbaren, heißt es auf der Webseite der Hansestadt. Die benötigten Strukturen seien derzeit noch im Aufbau.

Hessen

Nach der Öffnung der ersten Impfzentren haben in Hessen zunächst Menschen, die laut Impfverordnung des Bundes in die höchste Priorität fallen, die Möglichkeit, einen Termin zur Corona-Impfung zu vereinbaren. Sie erhalten ihren Termin über die bundeseinheitliche Telefonnummer 116117.

Zu einem späteren Zeitpunkt soll die Terminvereinbarung auch über ein Online- Anmelde-Portal möglich sein, das vom Bund für ganz Deutschland einheitlich zur Verfügung gestellt wird.

Rheinland-Pfalz

Wie der offiziellen Webseite des Bundeslandes zu entnehmen ist, will Rheinland-Pfalz bis Mitte Januar ein Terminvergabesystem auf den Weg bringen. Dort erhalten Impfberechtigte dann die Daten für die erste und zweite Impfung im jeweiligen Impfzentrum sowie einen Aufklärungsbogen. Für die Terminvergabe hat das Land ein Callcenter beauftragt. Die Telefonnummer des Callcenters soll ebenfalls bis spätestens Mitte Januar bekanntgegeben werden.

Mecklenburg-Vorpommern

Anfang Januar 2021 soll es in Mecklenburg-Vorpommern mit den Impfungen in den Impf-Zentren losgehen. Impfberechtigte werden dann per Post eingeladen und können dann mit dem jeweiligen Impf-Zentrum einen Termin für die Impfung vereinbaren. Die Kontaktdaten der Impfzentren sollen in Kürze auf der Webseite des Landes Mecklenburg-Vorpommern veröffentlicht werden.

Nordrhein-Westfalen

Auch NRW will die Telefonnummer 116 117 für die Vergabe von Coronaschutz-Impfterminen nutzen. Zudem soll es eine Internetseite sowie eine App für Smartphones geben, über die eine Terminvereinbarung möglich sein soll.

Niedersachsen

In Niedersachsen können Bürgerinnen und Bürger sich mit ihren Fragen zur Corona-Impfung an eine Hotline unter der Rufnummer 0800-9988665 wenden. Termine zur Impfung werden darüber jedoch aktuell nicht vergeben. Dafür soll es zukünftig eine Terminmanagement-Plattform geben. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Landes Niedersachsen.

Saarland

Im Saarland ist die Terminbuchung zur Coronaschutz-Impfung bereits seit dem 24.12.2020 möglich. Dort können sich Impfberechtigte telefonisch unter den Nummern 0681-501 4422 und 0800-9991599für einen Termin in einem Impfzentrum anmelden. Zudem gibt es ein Online-Buchungssytem.

Sachsen

In Sachsen soll die Terminvergabe über eine zentrale Hotline sowie online erfolgen. Die telefonischen Kontaktdaten werden dazu will das Bundesland noch zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen.

Sachsen-Anhalt

In Sachsen-​Anhalt sind die Impfzentren laut der Webseite des Bundeslands bereits arbeitsbereit. Terminbuchungen seien dort derzeit allerdings noch nicht möglich. Sachsen-​Anhalt erwartet den ersten Impfstoff in Kürze, die ersten Impfdosen werden dann zunächst in Altenheimen verabreicht.

Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein soll die Anmeldung zur Impfung sowohl telefonisch als auch online möglich sein. Die jeweiligen Telefonnummern sowie die Internetseite will das Bundesland bekannt geben, sobald die absehbare verfügbare Impfstoffmenge eine Terminvereinbarung ermöglicht. Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite des Landes Schleswig-Holstein.

Thüringen

Impfberechtigte Bürgerinnen und Bürger in Thüringen können unter www.impfen-thueringen.de online ihren persönlichen Termin sowie den Folgetermin vereinbaren. Dies ist auch unter der Telefonnummer 03643-4950490 möglich. Zudem soll ab dem 4. Januar die Terminvergabe über die Hotline und das Online-Portal der Kassenärztlichen Vereinigung beginnen.

 
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