Malta lässt libysche Flugzeugentführer für 25 Jahre ins Gefängnis wandern.

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Der Airbus 320 von Afriqiyah Airlines befand sich auf einem Inlandsflug nach Tripolis, als er 2016 von Anhängern von Gaddafi entführt wurde.

Einer von zwei libyschen Männern, die vor vier Jahren ein Flugzeug entführt und nach Malta umgeleitet hatten, wurde von einem maltesischen Richter inhaftiert.

Soko Moussa Shaha Ali bekannte sich schuldig und wurde am Mittwoch zu 25 Jahren Haft verurteilt.

Sein mitangeklagter Partner, Ali Ahmed Saleh, ist wie er aus der südlibyschen Stadt Sabha, wartet aber immer noch auf seinen Prozess und hat seine Beteiligung abgestritten.

Der Airbus 320 von Afriqiyah Airlines befand sich auf einem Inlandsflug nach Tripolis, als er am 23. Dezember 2016 von den Männern, Anhängern des ehemaligen libyschen Führers Muammar Gaddafi, entführt wurde.

Sie drohten, das Flugzeug in die Luft zu sprengen, wenn ihre Forderungen nicht erfüllt würden, aber die maltesische Regierung weigerte sich, vor der Freilassung der 109 Passagiere an Bord zu verhandeln.

Die Entführer, von denen einer unter der rein grünen ehemaligen libyschen Flagge fuhr, ergaben sich nach vier Stunden, ohne ihre Forderungen je klarzustellen. Ihre Waffen stellten sich als Fälschungen heraus.

Richterin Consuelo Scerri Herrera sagte, dass das Gericht, obwohl niemand verletzt wurde, zeigen müsse, dass es solche Taten sehr ernst nehme.

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