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Stand: 07.06.2017

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Presseschau

01.10.2008


„Jene Bulgaren, die mehr als einen Kredit aufgenommen haben, sind von der weltweiten Krise am stärksten bedroht. Nach Prognosen von Wirtschaftsexperten seien auch Firmen mit sinkenden Gewinnen gefährdet“, heißt es in einem Beitrag in der Zeitung 24 Stunden. Bei den Unternehmen verzeichneten die Profite bereits eine rückläufige Entwicklung, und die Banken würden die Kreditzinsen erhöhen. Nach Angaben der Bulgarischen Nationalbank (BNB) hätten sich die Kreditzinsen im
August um 1,06 Prozentpunkte auf 10,60 Prozent erhöht (auf Jahresbasis berechnet), wobei mit einem weiteren Anstieg gerechnet werde. Obwohl in den USA und in der EU die Krise ihren Anfang im Banksektor genommen habe, erschienen die bulgarischen Geldinstitute stabil, schreibt das Blatt.

„Die Bevölkerung Bulgariens wird bis zum Jahr 2025 um 1,5 Millionen schrumpfen, und in den nächsten zwölf Jahren wird sich die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter um 750 000 oder um 9 Prozent verringern. Wenn die Arbeitsproduktivität erhöht wird, die momentan unter dem EU-Durchschnittswert liegt, wird die Zahl der Erwerbsfähigen nur um 100 000 sinken“, informiert die Zeitung Sega. Diese Prognosen seien in einem Bericht der Weltbank enthalten, den Juan Manuel Moreno bei einem Rundtischsgespräch über die Reform der Berufsausbildung in Bulgarien vorgestellt habe.

Die führende Nachricht für die Zeitung Monitor ist eine andere Feststellung der Weltbank, nämlich, dass die bulgarischen Berufsschulen nur Geld verschlingen würden, um Halbanalphabeten auszubilden, die sich im Leben nicht zurechfinden könnten und sich mit Gelegenheitsjobs durchzuschlagen versuchten. Die Budgets einiger solcher Schulen seien um 60 Prozent höher als die der anderen Bildungseinrichtungen, doch die Schulabgänger hätten einen niedrigen sozialen Status.

„In knapp fünf Jahren hat die Schattenwirtschaft dem bulgarischen Staat Verluste in Höhe von mehr als 10 Milliarden Lewa zugefügt. Dies wird heute im Parlament der Abteilungsleiter in der Obersten Kassationsstaatsanwaltschaft, Peter Raimundov, bekannt geben“, behauptet die Zeitung Trud. Die in den Geschäftsbüchern der Unternehmen ausgewiesenen Deals machten bis zu 39 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus, so der Staatsanwalt. In den letzten viereinhalb Jahren habe der Staatshaushalt allein wegen hinterzogener Steuern Ausfälle in Höhe von 6,9 Milliarden Lewa hinnehmen müssen. Der Sozialversicherungsfonds habe seinerseits Ausfälle in Höhe von rund vier Milliarden Lewa registriert.

Das Erdgas werde um 50 Prozent teurer, schreibt die Zeitung Klassa. Der Preis des Flüssigkraftstoffs werde ab heute um 23,89 Prozent und ab 1. Januar 2009 um weitere 21,4 Prozent steigen.

„Totale Katastrophe – mit diesen Worten kommentieren die Chefs der Wärmeversorgungsgesellschaften die gestrige Entscheidung der Energieregulationsbehörde zur Erhöhung des Erdgaspreises ab 1. Oktober. Das Erdgas hat einen Anteil von ca. 70 Prozent an den Produkitionskosten der Heizkraftwerke. Die Regulationsbehörde prognostiziert, dass die Erhöhung des Erdgaspreises um knapp 24 Prozent ab 1. Oktober zu einer Verteuerung der Fernwärme um 10 bis 12 Prozent ab November führen werde“, schreibt die Zeitung Dnevnik.

„Die Information über die Telefongespräche der Abgeordneten der Koalition für Bulgarien, Tatjana Dontscheva und Rumen Ovtscharov, ist im Rahmen einer Aktion angefordert worden, die Erkenntnisse darüber bringen soll, ob klassifizierte Daten von der Staatlichen Agentur für Nationale Sicherheit (DANS) zu den Medien gelangt sind“ , schreibt Novinar. Die Zeitung beruft sich auf eine Äußerung des Vorsitzenden des parlamentarischen Innenausschusses, Mintscho Spassov, die er nach einer vierstündigen Inspektion in der Agentur gemacht habe. Die Aktion habe bereits im Juni begonnen, und den Anlass dazu hätten Materialien geboten, die in den Websites Afera und Opasnite veröffentlicht worden seien. Laut Spassov zeigten die Telefonauszüge, dass Tatjana Dontscheva oft mit DANS-Mitarbeitern telefoniert habe. Die Abgeordnete habe häufig auch Telefongespräche mit dem Redakteur der Website Frog News, Ognjan Stefanov, geführt. „Über den Inhalt der Gespräche kann man freilich nichts sagen, weil keine speziellen Observierungsmittel eingesetzt worden sind“, so Spassov. Der Kollege von Dontscheva, Rumen Ovtscharov, habe mit „verschiedenen Personen“ telefoniert, sagte der Chef des Innenausschusses, ohne jedoch Namen zu nennen, weil es sich um klassifizierte Information handele.

„DANS auf der Suche nach Informationslecks“ – so ist ein Artikel überschrieben, der in der Zeitung Dnevnik erschienen ist. „Besorgnis erregend ist laut Eliana Masseva von der Partei DSB die Tatsache, dass zu viele Medien und nicht allein die Website Opasnite observiert worden sind, wie behauptet wurde“, schreibt die Zeitung. Sie bringt auch folgenden Kommentar von Tatjana Dontscheva: „Was Ihnen Herr Spassov gesagt habt, nämlich dass die DANS wegen des Durchsickerns klassifizierter Information ermittelt, entspricht der Wahrheit. Das Problem besteht jedoch darin, dass niemand unter denjenigen, die alle möglichen Informationen zusammengetragen haben, sagen kann, um was für geheime Daten es sich handelt und wer der „Maulwurf“ in der DANS ist. Noch befremdender erscheint die Tatsache, dass in der DANS offenbar niemand sagen kann, welche Mitarbeiter der Behörde bei der Suche nach der Informationsquelle überprüft worden sind“.

Die DANS ermittele gegen einen Abgeordneten wegen Kontakte mit einem ausländischen Nachrichtendienst. Dies ist die führende Nachricht für die Zeitung Sega. Die Spionageaffäre sei im Rahmen einer Aktion ans Licht gekommen, bei der Informationen darüber eingeholt worden seien, mit wem Spassov telefoniert habe. Früher in diesem Jahr sei der Militärische Abschirmdienst auf ihn aufmerksam geworden, nachdem er mit einem Abgeordnetenkollegen SMS-Mitteilungen ausgetauscht habe. Der betreffende Abgeorndete habe seinerseits Kontakte mit einem Ausländer unterhalten, der im Verdacht stehe, für einen fremden Geheimdienst zu arbeiten.  Es sei nicht klar geworden, wieso die DANS-Mitarbeiter allein auf Grund der Telefonaufzüge zu der Schlussfolgerung gelangt seien, dass es sich dabei um kollegiale Beziehungen handele, und keinen Lauschangriff gegen Mintscho Spassov gestartet hätten, schreibt die Zeitung. Im Jahr 2006 habe es einen ähnlichen Fall gegeben. Damals habe Spassov Telefongespräche mit einem ihm bekannten Offizier geführt, der ebenfalls der Kontakte mit einem ausländischen Nachrichtendienst verdächtigt worden sei.

“Tausende Bulgaren sind über ihre Stromrechnungen für den September schockiert. Diese sind im Durchschnitt um 100 Lewa höher als im voraufgegangenen Monat. In manchen Wohnblöcken beträgt die Erhöhung sogar 1000 Prozent, und das, obwohl der Winter noch in weiter Ferne liegt und die elektrischen Heizöfen noch nicht eingeschaltet werden“, lesen wir in der Zeitung Standart. Der Grund dafür sei, dass der Stromversorger CEZ Quartalsrechnungen erstelle, die auf dem Verbrauch im selben Zeitraum des vergangenen Jahres basierten.

„Das Nationale Amt für Bewachung (NSO) soll am Gerichtsverfahren über die Eigentumsrechte am Schloss Kritschim als Prozesspartei beteiligt werden. Diese Forderung hat der Minister für regionale Entwicklung und Siedlungsgestaltung, Assen Gagausov, in einem Schreiben an das Bezirksgericht Plovdiv gestellt. Laut Gagausov soll das NSO an der Seite des Staates in den gerichtlichen Streit mit Simeon Sakskoburggotski und dessen Schwester Maria-Luisa einbezogen werden. Als Argument wird der Umstand angeführt, dass die Behörde zum gegenwärtigen Zeitpunkt die betreffende Immobilie verwaltet“, schreibt die Zeitung Trud. Das Gericht in Plovdiv werde am 24. November in der Sache Sakskoburggotski verhandeln.
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