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04.10.2018  
Trotz Wetterkapriolen 
Voraussichtlich 150 – 160 Mio. kg Weintrauben einzufahren 
2018_09-10_16.jpg

Bulgarien blickt auf eine lange Tradition in Sachen Weinanbau zurück. Die Weinherstellung ist in der bulgarischen Kultur tief verankert und hat im Laufe der Jahrhunderte immer eine wichtige Rolle in der Gesellschaft gespielt.
Die lange Tradition wird heute weitergeführt. Zahlreiche Kellereien, angesiedelt in den verschiedenen Weinbauregionen Bulgariens, keltern Weine von hoher Qualität, die nicht nur innerhalb, sondern auch außerhalb der Landesgrenze unter Weinliebhabern begehrt sind.
“Wir haben Grund zur Annahme, dass bulgarische Weine auch in Zukunft in internationalen und globalen Weinwettbewerben mit Medaillen ausgezeichnet werden. Das effektive Funktionieren des Systems in den vergangenen Jahren begünstigt die allgemeine Verbesserung und Stabilisierung der Branche sowie die Steigerung der Qualität und Wettbewerbsfähigkeit bulgarischer Weine sowohl auf dem Binnen- als auch auf dem Auslandsmarkt”, sagte dem Bulgarischen Wirtschaftsblatt der Geschäftsführer bei der Agentur für Rebe und Wein Krasimir Koev.
Es ist das Zusammenspiel mehrerer Faktoren, die dazu beitragen, dass der Weinanbau ein für Bulgarien traditionell starker Wirtschaftszweig ist. An erster Stelle ist die optimale Kombination aus natürlichen und menschlichen Ressourcen zu nennen sowie die lange Tradition, auf die das Land zurückgreifen kann. Das vielfältige und einzigartige Zusammenwirken von Bodenverhältnissen und klimatischen Bedingungen, die die spezifischen Qualitäten der Weine aus lokalen und nichtheimischen Traubensorten beeinflussen, wirken sich ebenfalls fördernd auf die Entwicklung der Branche aus.

Wetterkapriolen

Doch bekanntermaßen ist man in der Landwirtschaft von der Witterung abhängig. Das kennen auch die Winzer zu Genüge. Die diesjährigen Wetterkapriolen hinterließen ihre Spuren. Regen und Hagel machten den bulgarischen Weinbauern zu schaffen. Aufgrund der schlechten Witterungsbedingungen wird im laufenden Jahr ein mengenmäßig kleinerer Jahrgang erwartet.
“Die Wetterbedingungen in unserem Land waren in diesem Jahr nicht günstig. Üppiger Regen und Hagel wirkten sich negativ auf die Rebstöcke bzw. auf die Ernteerträge aus. In diesem Jahr wird die Weinernte niedriger als im Vorjahr ausfallen. 2017 versorgten die Winzer die hiesigen Kellereien mit 170 Mio. kg Weintrauben. Nun rechnen die Experten mit einem Ernteergebnis zwischen 150 und 160 Mio. kg”, weiß Koev.
Ähnliches habe man im Jahr 2014 erlebt. Durch die extrem vielen Hagelschläge hätten bestimmte Regionen einen Totalschaden erlitten. In anderen Gebieten seien die Trauben beschädigt worden, wodurch sie an Qualität eingebüßt hätten. Die bis Mitte August anhaltenden Regenfälle hätten die Entwicklung vieler Krankheiten begünstigt, was sich auf die Weintraubenqualität zusätzlich negativ ausgewirkt hätte. „Wenn in einem in klimatischer Hinsicht normalen Jahr ein Winzer seine Reben bis zu achtmal spritzt, um sie vor Krankheiten zu schützen, so mussten in diesem Jahr manche Rebflächen bis zu 15 Mal gespritzt werden, nur um die Trauben zu erhalten”, erläuterte der Fachmann.

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