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04.10.2018  
Zigarettenschmuggel wies das niedrigste Niveau seit dem Jahr 2007 auf
 
2018_09-10_09.jpg

Vor dem Hintergrund der Skandale über die aufgedeckten Fabriken für illegale Zigaretten lobte sich die Regierung wegen des starken Rückgangs des Tabakschmuggels. Der Konsum von Zigaretten ohne Abführung der Verbrauchsteuer sei im zweiten Quartal dieses Jahres auf 4.7 Prozent gefallen. Das sei das niedrigste Niveau seit dem Jahr 2007, als die Ermittlung des illegalen Handels mit Tabakwaren durch Zählung der in die Mülleimer geworfenen leeren Zigarettenschachteln in 20 Städten landesweit begonnen habe. Darüber haben die fünf größten Tabakunternehmen in Bulgarien, die sich unter der Initiative „Gegen den illegalen Handel“ vereint hatten, berichtet. Im Vergleich zum vorherigen Quartal fiel der Anteil des Zigarettenschwarzmarktes um 1.1 Prozent und gegenüber dem Vergleichsraum des Vorjahres um 2.3 Prozent. Bei der traditionellen Präsentation der Studienergebnisse waren der Premierminister Boyko Borisov, der Minister der Finanzen und der Minister für innere Angelegenheiten, der Chef der Agentur „Zölle“ und der Generalstaatsanwalt Sotir Tsatsarov anwesend. Der Generalstaatsanwalt des Bundeslandes Bayern Reinhard Röttle, der Mitte September d. J. einen offiziellen Besuch in Sofia durchführte, beteiligte sich auch daran.
„Aufgrund der in den letzten Monaten vier aufgedeckten illegalen Fabriken für Zigarettenherstellung landesweit hoffe ich, dass wir das Niveau unter fünf Prozent behalten“, teilte der Premierminister Boyko Borisov mit. Speziell für den deutschen Gast erklärte er, dass diese Fabriken mehr als anderthalb Jahre untersucht wurden. „Es stellte sich heraus, dass sie äußerst konspirativ arbeiten. Sie verschaffen sich Arbeiter aus Moldau und der Ukraine, die darin hausen, essen und nicht hinausgehen. Nach Herstellung der Zigaretten werden die Arbeiter in ihre Heimat zurückgeschickt. Danach wird die Produktion von anderen Menschen vertrieben und die Verbindung bricht ab“, erklärte der Premier weiter. Er prahlte auch mit den erfolgreichen Aktionen im Ausland, die zusammen mit Europol und den Partnerdiensten durchgeführt wurden. Dabei wurden einige „riesengroße Fabriken für Millionen von Euro in Spanien aufgedeckt, die mit bulgarischen Arbeitnehmern, Tabak und Hilfsstoffen ausgerüstet waren“. Des Weiteren seien seit dem Jahr 2016 16 illegale Betriebsstätten europaweit aufgedeckt worden. „Wenn das Geld einmal in den Haushalt geflossen ist, können auch die besten Analysten und Kritiker dies nicht abstreiten. Das ist ein direkter Schlag auf die Korruption, weil dieses Geld jahrzehntelang die politische Umgebung verschmutzte“, kommentierte Borisov weiter.

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