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09.11.2017  
Bulgarische Textilindustrie: Chancen und Herausforderung
 
11_2017-08.jpg

Stephan Muehlemann

Bulgarien – ein auf den ersten Blick peripher gelegenes Land am südöstlichen Rand Europas zwischen Orient und Okzident mit einer ereignisreichen Vergangenheit. Doch welche Rolle spielt Bulgarien wirtschaftlich? Und wie ist es um die einst mächtige Textilindustrie bestellt? Bei näherer Betrachtung offenbart sich ein anderes Bulgarien – voller Chancen und Möglichkeiten, aber gleichzeitig mit bedeutenden Risiken und mitten in einer politischen wie auch wirtschaftlichen Umwälzungsphase.
Als eine der ältesten Zivilisationen Europas verfügt Bulgarien über eine reiche Geschichte. Serdika, das antike Sofia, war bereits eine pulsierende Stadt als Rom erst gerade gegründet wurde. Die Thraker, die Griechen und die Römer hinterliessen alle ihre Kulturen und ihre Infrastruktur in Form der heutigen zahlreichen Baudenkmäler. Über Jahrhunderte gehörte Bulgarien dann zum Osmanischen Reich und nach der nationalen Wiederauferstehung im 18. Jahrhundert und einer turbulenten Periode mit zahlreichen Wirren gehörte Bulgarien ab Mitte des 20. Jahrhunderts zur damaligen Sowjetunion. Nach deren Kollaps wurden 1990 in Bulgarien freie Wahlen durchgeführt. 
Politische Umwälzungen, durcheinander und sich rasch ablösende Regierungen und hastig durchgeführte Privatisierungswelle führten in Kombination mit einer hohen Korruption und zunehmenden Investitionen primär aus dem europäischen Ausland zu einer fiebrigen Entwicklung in den 1990-er Jahren. Nach dem EU-Beitritt 2007 setzte dann eine zunehmend nachhaltige Entwicklung ein, grosse Investitionsprogramme setzten ein und Bulgarien wurde zunehmend für Firmen aus verschiedensten Industriebereichen attraktiv. Aufgrund einer jahrhundertelangen Tradition in den Bereichen Textilien und Leder sowie dem Aufbau einer eigenen Textilmaschinenindustrie während der Sowjetzeit wuchs die Textilindustrie Bulgariens nach der weltweiten Wirtschaftskrise, die 2007 eingesetzt hatte, überproportional schnell – nicht zuletzt auch wegen der tiefen Lohnkosten. In den vergangenen Jahren ist die Textilwirtschaft kontinuierlich gewachsen, allerdings äusserten sich die meisten der von der Aryxe-Gruppe befragten Entscheidungsträger bezüglich der Zukunftsperspektive verhalten bis negativ.

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