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Freitag, 24. November 2017
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Wecheselkurse der Balkanwahrungen

Stand: 07.06.2017

Staat
118.83 133.87
1.73728  1,95583
6,57842 7,39875
54.8006 61.6945
4.0528 4.5675
108,5424 122,2839
212,8619 239,64
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09.11.2017  
Rückstand bei den Rahmenbedingungen für Geschäftstätigkeit
 

Die Rahmenbedingungen für die Geschäftstätigkeit in Bulgarien haben sich in den letzten 12 Monaten leicht verbessert. Hingegen aber war die Geschwindigkeit, mit der die Umgebung für Unternehmen günstiger wurde, langsamer im Vergleich zur Geschwindigkeit, mit der dies in anderen Ländern weltweit passierte. Dies ging aus dem jüngsten Weltbank-Ranking Doing Business hervor. In der diesjährigen Ausgabe des Rankings nahm Bulgarien Platz 50. unter 190 Ländern ein. Im Vorjahr befand es sich an 39. Stelle wiederum unter 190 Wirtschaften. Die Weltbanker hoben hervor, dass bei der Methodologie zur Erstellung des Rankings in diesem Jahr Änderungen vorgenommen wurden. Aus diesem Grund sind die Ergebnisse mit diesen aus dem Vorjahr nicht automatisch im Vergleich zu stellen. Der Verlust an Positionen aber ist ein Zeichen dafür, dass andere Länder mit der Umsetzung von Reformen und der Verbesserung des Geschäftsumfeldes in ihren Volkswirtschaften erfolgreicher zurechtkommen.
Bei der Berechnung der endgültigen Bewertung berücksichtigten die Analysten die Leistungen der Länder gemäß 41 Merkmalen, die in zehn weitere Untermerkmale eingruppiert wurden. Dazu gehören die Komplexität bei der Gründung eines Unternehmens, Erteilung einer Baugenehmigung, Zugang und Anschluss an das Stromnetz, Eintragung von Eigentum, Zugänglichkeit der Kreditvergabe, Schutz der Rechte der Minderheitsgesellschafter, Leichtigkeit der Steuerzahlung, der grenzüberschreitende Handel, Ausführung von Verträgen und Beilegung von Geschäftsstreitigkeiten sowie Anerkennung von Zahlungsunfähigkeit.
Die beiden Untermerkmale, bei denen Bulgarien seine Position im Vergleich zu der letztjährigen Ausgabe des Rankings verschlechterte, sind Steuerzahlung (90. Position im Jahr 2017) und Anschluss an das Stromnetz (141. Stelle). Der bedeutendste Grund für das schlechtere Ergebnis in Bezug auf die Zugänglichkeit und den Anschluss an das Stromnetz ist der erhöhte Preis, den die Unternehmen für die Verfahren im Zusammenhang mit dem Empfang von Dienstleistungen bezahlen müssen. Im Jahr 2017 ist er 468.4 Prozent vom Pro-Kopf-Einkommen im Vergleich zu 374 Prozent im Jahr zuvor. Bei der Steuerzahlung nahm der Wert des DTF-Index in dieser Kategorie aufgrund einer kleinen Erhöhung der Gesamtsteuerbelastung, gemessen als Anteil am Gewinn des Unternehmens, ab. 

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