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Stand: 07.06.2017

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Wirtschaft

09.10.2017  
Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge im Jahr 2018
 

Die Last der Sozialversicherungsbeiträge für die Beschäftigten wird sich im nächsten Jahr in zwei Richtungen erhöhen. Neben der im Gesetz vorgesehenen Steigerung des Rentenbeitrags um ein Prozent bis auf 19.8 Prozent, wachsen die minimalen Versicherungsschwellen im nächsten Jahr auch administrativ um 3.9 Prozent. Das verkündete Arbeitsminister Biser Petkov vor den Gewerkschaften und den Arbeitgebern auf einer Sitzung des Nationalrats über trilaterale Zusammenarbeit Ende September. Seinen Worten zufolge ist der Beschluss unerwünscht, dennoch aber der einzig mögliche zum gegenwärtigen Zeitpunkt. Der Beschluss von Petkov war auf die für das zweite Jahr in Folge gescheiterten Verhandlungen über die Versicherungsschwellen zurückzuführen. Die Arbeitgeber boykottierten wiederum die Verhandlungen, weil es immer noch keine Formel zur Bestimmung des Mindestlohnes gab. Darüber hinaus bestanden sie auf den Wegfall der Mindestschwellen. Im Vorjahr aber erhöhte das Kabinett von GERB die minimalen Sozialversicherungsbeiträge amtlich nicht.
Die minimalen Sozialversicherungsbeiträge werden für 85 Wirtschaftsbranchen festgesetzt, in denen etwa zwei Mio. Bulgaren tätig sind. Petkov erklärte, dass es nicht möglich sei, ein zweites Jahr in Folge die Schwellen einzufrieren, weil sie auf diese Weise sinnlos würden. Werde dieses administrative Wachstum im nachfolgenden Jahr nicht angewendet, so würden 60 Prozent der Stellen (unabhängig von Funktion und Sektor) auf dem Niveau des Mindestlohnes liegen. Das Kabinett plant, dass er im Jahr 2018 510 Lewa beträgt. Somit wird er automatisch zur Mindestbeitragsbemessungsgrundlage. Das bedeutet, dass für eine Reihe von Sektoren die Erhöhung der Versicherungsbeiträge gerade wegen des Wachstums des Mindestlohnes höher als 3.9 Prozent sein wird. 

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