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Stand: 07.06.2017

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Wirtschaft

09.10.2017  
Mindestens 2 Mrd. Lewa jährlich kostet die Schattenwirtschaft den Haushalt
 

Die Mitgliedschaft Bulgariens in der EU hat die Schattenwirtschaft nicht ans Licht gebracht. Bereits für das Jahr 2016 betrug der Verlust für den Haushalt aus informellen Vorgehensweisen rund 2.2 Mrd. Lewa. Darüber berichtete in ihrer Analyse der letzten zehn Jahre die Bulgarische Wirtschaftskammer (BSK). Vielmehr stieg im Zeitraum 2007 – 2016 das Volumen der Schattenwirtschaft in Bulgarien. Der Höhepunkt war in den Jahren 2010 – 2011. Infolge dessen wurden insgesamt über 22.6 Mrd. Lewa unterschlagen.
„Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Hier geht es nicht um Schmuggel – diese Einnahmen werden einfach hinterzogen“, erklärte der Vorstandsvorsitzende von BSK Bozhidar Danev. Er berichtete darüber, dass die Probleme in der Erhebung der MwSt., der Verbrauchssteuer u.ä. ihren Ursprung hätten. Danev konnte den Anteil der Schattenwirtschaft als Prozent vom BIP nicht nennen, weil das wegen der Nichtabrechnung dieses Geldes schwer zu ermitteln ist. Der Europäischen Kommission zufolge geht es um 32.7 Prozent vom BIP für das Jahr 2007 und 30.2 Prozent für das Jahr 2016. Ähnliche Prozente rechnet die Weltbank aus. Nach der Assoziation des industriellen Kapitals kann man über eine Reduzierung bis auf 28.12 Prozent im Vorjahr sprechen.
Danev kommentierte ein weiteres Steuerphänomen: die Einnahmen von Verbrauchersteuern behielten ihre Niveaus bei, obwohl die Steuer in den letzten zehn Jahren um 12 Prozent für die Kraftstoffe und zwanzigmal für die Zigaretten erhöht wurde. „Eine Erhöhung der Verbrauchersteuer gibt es auch für Gas und Spirituosen. Die Einnahmen aber bleiben dieselben. 


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