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Politik

31.07.2007
Goze, Agent Goze


Es ist das Jahr 1989, einen Monat vor dem Zusammenbruch des kommunistischen Regimes. Die wissenschaftlichen Mitarbeiter im Institut für Geschichte der Bulgarischen Kommunistischen Partei (BKP) sitzen vertieft in ihre wichtige Arbeit an ihren Schreibtischen. Einer von ihnen ist Georgi Parvanov. Wie alle wissenschaftlichen Mitarbeiter ist auch er ein bisschen zerstreut. Wissenschaftler leben einfach in einer eigenen Welt. Parvanov sogar hat nicht bemerkt, wann er Geheimmitarbeiter der damaligen Stasi (DS) geworden ist. Weiß Gott, was der naive Historiker sich bei den mehrmaligen Treffen seit März desselben Jahres mit seinem späteren führenden Stasi-Offizier gedacht hatte.
„Zuerst ist Parvanov mit konkretem Ziel zur Arbeit an der Vorbereitung geheimer Aufgabe herangezogen worden. ... Nach regelmäßigen Treffen mit der Person und derer zusätzlichen Ermittlung wurde derselbe von den Stasi-Organen für die künftige Arbeit herangezogen. Es wurde mit ihm ein Gespräch geführt, bei dem Parvanov die Mitarbeit mit Bereitschaft und Verständnis annahm.“ So wurde Georgi Parvanov zum geheimen Mitarbeiter der Stasi mit Decknamen Goze, wie die von der Kommission zur Aufklärung der Akten der Staatssicherheit (DS) kürzlich veröffentliche Akte des bulgarischen Staatspräsidenten zeigt.
Im Juni 2006, während der Kampagne zur Präsidentschaftswahl, wurde Parvanov von der Opposition vorgeworfen, dass er Stasi-Mitarbeiter gewesen sei.

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